mini|Elias Eilinghoff in seiner Rolle als Erasmus Selbach-Stein im Theaterstück Apokalypse Miau, bei der Uraufführung am 1. Dezember 2022 am Volkstheater in Wien

Elias Eilinghoff (* 1990 in Duisburg) ist ein deutscher Schauspieler und Sänger, der in Wien lebt und arbeitet.

Leben und berufliche Karriere

Geboren wurde Eilinghoff in Duisburg. An der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main studierte er Schauspiel. Er hatte zuerst Engagements am Theater Basel und am Residenztheater in München. Seit der Spielzeit 2021/22 ist er Ensemblemitglied am Volkstheater (Wien). Große Beachtung fand Eilinghoff für seine Darstellung in dem Stück Humanistää! Eine Abschaffung der Sparten – nach Ernst Jandl, inszeniert von Claudia Bauer. Zur Spielzeit 2025/26 wechselte Eilinghoff an das Schauspiel Köln.

Theater (Auswahl)

Frankfurt LAB

2013: Penthesilea (als Achill). Nach Heinrich von Kleist. Inszenierung: Isabella Roumiantsev 2013: Kean (als Der Prinz). Slapstick-Arbeit, entstanden bei einem Workshop von Andreas Kriegenburg. Inszenierung: Carolin Millner

Museum Sinclair-Haus Bad Homburg

2013: Andreas Gryphius - Lesung. Inszenierung: Silke Rüdinger

Hessisches Landestheater Marburg

2014: Ready for Boarding - Oder Goethe war auch schon da - Szenischer Liederabend. Inszenierung: Sascha Nathan

Schauspiel Frankfurt

2014: Punk Rock (als Chadwick Meade). Von Simon Stephens. Inszenierung: Fabian Gerhardt 2014: Mysterien (als Minute, Doktor). Nach Knut Hamsun. Inszenierung: Hans Block 2014: Der Kick (als Matthias M, Ausbilder). Von Andres Veiel. Inszenierung: Werner Wölbern

Theater Willy Praml (Frankfurt)

2014: Der Kick (als Matthias M, Ausbilder). Von Andres Veiel. Inszenierung: Werner Wölbern

Theater Basel

2015: Edward II. - Die Liebe bin ich (als Peer #2 / Spencer). Von Ewald Palmetshofer nach Christopher Marlowe. Inszenierung: Nora Schlocker (Koproduktion mit dem Schauspielhaus Wien und den Wiener Festwochen) 2015: Schlafgänger (als Logistiker). Nach dem Roman von Dorothee Elmiger. Inszenierung: Julia Hölscher 2015: Die Ereignisse (als Junge). Von David Greig. Inszenierung: Daniela Kranz 2015: Play Strindberg (als Edgar). Nach August Strindberg von Friedrich Dürrenmatt. Inszenierung: Florian Fischer 2016: Der Menschen Feind (als Acaste). Von PeterLicht nach Molière. Inszenierung: Claudia Bauer 2016: Was ihr wollt (als Sir Andrew Leichenwang). Von William Shakespeare. Inszenierung: Julia Hölscher 2016: Urfaust (als Student / Lustiger Geselle in Auerbachs Keller). Von Johann Wolfgang von Goethe. Inszenierung: Nora Schlocker 2016: Drei Schwestern (als Alexander). Nach Anton Pawlowitsch Tschechow. Inszenierung; Simon Stone 2016: Inferno (als Dante). Von Thom Luz auf den Spuren von Dante Alighieris «Göttlicher Komödie». Inszenierung: Thom Luz 2017: Die Dreigroschenoper (als Strassenbandit). Von Bertolt Brecht. Musik von Kurt Weill. Inszenierung: Dani Levy 2017: Die Blume von Hawaii (als Captain Stone). Operette in drei Akten von Alfred Grünwald, Fritz Löhner-Beda und Emmerich Földes. Musik von Paul Abraham. Inszenierung: Frank Hilbrich 2017: Idomeneus (Ensemble). Von Roland Schimmelpfennig. Inszenierung: Miloš Lolić 2017: Leonce und Lena (als Leonce). Von Georg Büchner. Inszenierung: Thom Luz 2017: Klub Roter Oktober - Revolution in St. Tropez. Stück für die linke Hand (als Rotarmist). Von Kevin Rittberger. Inszenierung: Kevin Rittberger 2018: König Arthur (als König Arthur). Semi-Oper von Henry Purcell und John Dryden in einer Neudichtung von Ewald Palmetshofer. Inszenierung: Stephan Kimmig 2018: Die drei Musketiere (als Porthos). Nach Alexandre Dumas der Ältere in einer Bearbeitung von Antonio Latella und Federico Bellini. Inszenierung: Antonio Latella

Residenztheater München

2019: Die drei Musketiere (als Porthos). Nach Alexandre Dumas der Ältere in einer Bearbeitung von Antonio Latella und Federico Bellini. Inszenierung: Antonio Latella (Übernahme der Inszenierung des Theaters Basel) 2019: Amphitryon (als Merkur). Nach Heinrich von Kleist. Inszenierung: Julia Hölscher 2019: Drei Schwestern (als Alexander). Nach Anton Pawlowitsch Tschechow. Inszenierung; Simon Stone (Übernahme der Uraufführungsinszenierung vom Theater Basel) 2019: Olympiapark in the Dark (diverse Rollen). Von Thom Luz. Inszenierung: Thom Luz 2020: Einer gegen alle (als Georg Löffler). Frei nach dem Roman von Oskar Maria Graf in einer Bearbeitung von Alexander Eisenach. Inszenierung: Alexander Eisenach 2021: Die Wolken, die Vögel, der Reichtum (als Schüler). Von Thom Luz nach Motiven von Aristophanes. Inszenierung: Thom Luz 2022: Spiel des Lebens (als Rejersen). Von Knut Hamsun. Inszenierung: Stephan Kimmig

Volkstheater Wien

2021: Oh Darling Darling – Don't be such a Baby: Eine Operette (als Jonathan Dullmann). Von Marius Schötz, Marthe Meinhold und Ensemble. Inszenierung: Marius Schötz 2022: humanistää! (diverse Rollen). Nach Ernst Jandl. Inszenierung: Claudia Bauer 2022: Karoline und Kasimir – Noli me tangere (als Schauspieler). Nach Ödön von Horváth. Inszenierung: Nature Theater of Oklahoma 2022: Der Würgeengel (als Christiano). Frei nach dem gleichnamigen Film von Luis Buñuel. Inszenierung: Sebastian Baumgarten 2022: Der eingebildete Kranke (als Beline). Nach Molière. Inszenierung: Leander Haußmann 2022: Apokalypse Miau – Eine Weltuntergangskomödie (als Erasmus Selbach Stein). Von Kristof Magnusson unter Mitarbeit von Gunnar Klac. Inszenierung: Kay Voges 2023: Szenen einer Ehe (als Johan). Frei nach dem gleichnamigen Film von Ingmar Bergman. Inszenierung: Markus Öhrn 2023: Öl! (als Bunny). Nach dem Roman von Upton Sinclair. Inszenierung: Sascha Hawemann 2023: DU MUSST DICH ENTSCHEIDEN! – Die Gameshow für Österreich (als Tommy McDonalds, Moderator). Von Johan Frederik Hartle, Kay Voges, Alexander Kerlin und Ensemble. Inszenierung: Kay Voges 2023: Der Diener zweier Herren (als Truffaldino, Diener von Beatrice und später von Florindo). Von Carlo Goldoni. Inszenierung: Antonio Latella 2024: Die Angestellten – Ein Visual Poem über Arbeit im 22. Jahrhundert (Ensemble). Von Matthias Seier, Alexander Giesche und Ensemble nach dem Roman von Olga Ravn. Inszenierung: Alexander Giesche 2024: Bullet Time – Die Geburt des Kinos aus dem Geiste eines Mörders (als Harry Larkyns, Liebhaber von Flora). Von Alexander Kerlin. Inszenierung: Kay Voges 2024: Camino Real – Live on Stage Calexico (als Jacques Casanova). Nach Tennessee Williams. Inszenierung: Anna-Sophie Mahler 2025: Krankheit oder moderne Frauen (als Dr. Heidkliff). Von Elfriede Jelinek. Inszenierung: Claudia Bauer

Festspiele Reichenau

2025: Arsen und Spitzenhäubchen (als Teddy Brewster). Von Joseph Kesselring. Inszenierung: Roland Koch

Oper

Eilinghoff sang 2018 Tenor in Die Dreigroschenoper und Die Blume von Hawaii.

Filmographie (Auswahl)

Kino

2013: RE50 Richtung Wächtersbach. Hochschule für Gestaltung Offenbach. Regie: Leslie Bauer 2014: Gummisohle (als Patrick). Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/Main. Regie: Anke Sevenich 2015: Dobermann (als Joel). Kurzspielfilm. Regie: Felix Schroeder 2016: Wochenende (als Elias). Kurzspielfilm. Regie: Felix Schroeder 2023: Nachts, wenn die Hunde bellen (als junger Arbeiter). Kurzspielfilm. Regie: Lena Imboden

TV

2014: Tatort - Wer bin ich? (als Christoph Marquardt). TV-Reihe ARD. Regie: Bastian Günther 2015: Der Staatsanwalt - Erben und Sterben (als Wachtmeister Uhlmann). TV-Serie ZDF. Regie: Jakob Schäuffelen 2017: Drei Schwestern (als Alexander). Nach Anton Pawlowitsch Tschechow. Inszenierung: Simon Stone (3sat-Fernsehaufzeichnung der Uraufführungsinszenierung vom Theater Basel) 2020 Aktenzeichen XY...ungelöst - Pannenbruch (als KHK Mirco Bräuer). TV-Reihe ZDF. Regie: Raoul Heimrich

Preise und Ehrungen

2017: Einladung zum Berliner Theatertreffen mit Ensemble für Drei Schwestern (Theater Basel) 2017: Einladung zum Schweizer Theatertreffen mit Ensemble für Drei Schwestern (Theater Basel) 2017: Stück des Jahres (Theater heute) mit Ensemble für Drei Schwestern (Theater Basel) 2017: Nominierung für Nestroy-Theaterpreis für Drei Schwestern (Theater Basel) als beste Aufführung im deutschsprachigen Raum 2020: Nominierung für den Förderpreis beim Kurt-Meisel-Preis der Freunde des Residenztheaters e. V. 2022: Nestroy-Preis in der Kategorie „Beste Darstellung einer Nebenrolle“ für Karoline und Kasimir – Noli me tangere (Volkstheater Wien) 2023: Nominierung für den Nestroy-Theaterpreis/Bester Schauspieler für die Darstellung von Johan in Szenen einer Ehe (Volkstheater Wien)

Weblinks

Einzelnachweise

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