mini|Lisa Stiegler (2024). Foto: Joel Heyd Lisa Stiegler (* 1987 in München) ist eine deutsche Schauspielerin.
Leben und künstlerische Karriere Stiegler studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg Schauspiel. Im Jahr 2010 begann sie ihr Erstengagement im Studio des Schauspiel Frankfurt und wechselte dann ins Ensemble. Im Jahr 2015 wechselte sie an das Theater Basel. Seit der Spielzeit 2019 ist sie festes Ensemblemitglied am Residenztheater München.
2026 inszenierte Stiegler als Regisseurin für das Residenztheater München das Stück Ein sanfter Tod , das sie gemeinsam mit Barbara Horvath nach Simone de Beauvoir erarbeitet hat.
Theater (Auswahl) Schauspiel Frankfurt 2014: Glaube Liebe Hoffnung (als Elisabeth). Von Ödön von Horváth. Inszenierung: Andreas Kriegenburg 2015: Macbeth (als Malcolm). Von William Shakespeare. Inszenierung: Dave St Pierre
Theater Basel 2015: Kinder der Sonne (als Lisa, Schwester von Pawel Fjodorowitsch Protassow). Von Maxim Gorki. Inszenierung: Nora Schlocker 2016: Nirgends in Friede. Antigone (als Antigone 1). Von Darja Stocker nach Sophokles. Inszenierung: Felicitas Brucker 2016: Was ihr wollt (als Viola). Von William Shakespeare. Inszenierung: Julia Hölscher 2016: Urfaust (als Margrethe). Von Johann Wolfgang von Goethe. Inszenierung: Nora Schlocker 2016: Inferno Ensemble. Von Thom Luz auf den Spuren von Dante Alighieris «Göttlicher Komödie». Inszenierung: Thom Luz 2017: Leonce und Lena. Nach Georg Büchner. Inszenierung: Thom Luz 2017: Idomeneus (Ensemble). Von Roland Schimmelpfennig. Inszenierung: Miloš Lolić 2017: Klub Roter Oktober - Revolution in St. Tropez. Stück für die linke Hand (als Emma Goldmann). Von Kevin Rittberger. Inszenierung: Kevin Rittberger 2017: Oresteia (als Elektra). Musiktheater nach der Orestie von Aischylos mit Musik von Iannis Xenakis Inszenierung: Calixto Bieito Musikalische Leitung: Franck Ollu 2018: König Arthur (als Emmeline). Semi-Oper von Henry Purcell und John Dryden in einer Neudichtung von Ewald Palmetshofer. Inszenierung: Stephan Kimmig 2019: Die Räuber (Diverse Rollen). Von Friedrich Schiller. Inszenierung: Thorleifur Örn Arnarsson 2019: Radio Requiem (als Radiosprecherin). Eine begehbare Rauminszenierung von Thom Luz (Uraufführung). Inszenierung: Thom Luz
Residenztheater München (Bayerisches Staatsschauspiel) 2019: Leonce und Lena. Nach Georg Büchner. Inszenierung: Thom Luz 2019: Der Riss durch die Welt (als Sophia), Von Roland Schimmelpfennig. Inszenierung: Tilmann Köhler 2020: M – Eine Stadt sucht einen Mörder (Wer hat Angst vor was eigentlich?). Eine Konzertinstallation von Cathy van Eck und Schorsch Kamerun. Inszenierung: Schorsch Kamerun 2020: Tagebuch eines geschlossenen Theaters #23 2021: Dekalog (Ensemble). Nach dem gleichnamigen Drehbuch von Krzysztof Kieślowski und Krzysztof Piesiewicz Inszenierung: Calixto Bieito 2021: Die Wolken, die Vögel, der Reichtum (Ensemble). Von Thom Luz nach Motiven von Aristophanes. Inszenierung: Thom Luz 2021: Die Träume der Abwesenden (als Pien, Mutter von Chaim). Nach Judith Herzberg. Inszenierung: Stephan Kimmig 2021: Tagebuch eines geschlossenen Theaters #36 (mit Elias Eilinghoff) und #107 2021: Resi zoomt: 100 MAL LENZ - EIN VERSUCH. Nach Lenz von Georg Büchner. Inszenierung: Gernot Grünewald 2021: Die Unerhörten – Technoide Liebesbriefe für antike Heldinnen. Mit Texten von u. a. Aischylos, Ingeborg Bachmann, Hélène Cixous, Euripides, Esther Hutfless, Enis Maci, Friederike Mayröcker, Helga M. Novak, Ovid, Sappho, Elisabeth Schäfer, Christa Wolf. Inszenierung: Elsa-Sophie Jach 2022: Der Entrepeneur (div. Rollen). Von Kevin Rittberger. Inszenierung: Nora Schlocker 2022: (Nicht)Mütter! - Ein kollektives Rechercheprojekt. Von Marie Gimpel, Barbara Horvath, Friederike Meisel und Lisa Stiegler. Inszenierung; Theresa „BiMän“ Bittermann, Sara Dec 2022: Spiel des Lebens – Die Kareno-Trilogie: «An des Reiches Pforten» – «Spiel des Lebens» – «Abendröte» (als Elina Kareno). Nach Knut Hamsun. Inszenierung: Stephan Kimmig 2022: Der Turm (als Sigismund). Inszenierung: Nora Schlocker 2023: Bavaria (als Franka). Von Guillermo Calderón. Inszenierung: Guillermo Calderón 2023: Die Fliegen (als Elektra). Nach Jean-Paul Sartre mit einem Prolog und Epilog von Thomas Köck. Inszenierung: Inszenierung: Elsa-Sophie Jach 2024: Wie spielst du das, Lisa Stiegler? #12 2024: Maria Stuart (als Elisabeth, Königin von England / Maria Stuart, Königin von Schottland, Gefangene in England). Nach Friedrich Schiller. Inszenierung: Alexander Eisenach / Nora Schlocker 2025: Salome (als Oscar Wilde/Jochanaan). Nach Oscar Wilde in einer Bearbeitung von Jarosław Murawski. Inszenierung: Ewelina Marciniak 2025: Romeo und Julia (als Benvolio). Von William Shakespeare. Inszenierung: Elsa-Sophie 2025: Der Untertan (als Napoleon Fischer). Nach dem gleichnamigen Roman von Heinrich Mann. Inszenierung: Alexander Eisenach 2026: Bernarda Albas Haus (als Martirio, Bernardas Tochter). Von Rieke Süßkow nach Federico García Lorca. Inszenierung: Rieke Süßkow 2026: La Musica - Zwischen Ihr und Ihm (als Sie). Nach den Theaterstücken «La Musica 2» und «Die Englische Geliebte» von Marguerite Duras. Inszenierung: Silvia Costa 2026: Ich. Und das, was ihr daraus macht (Ensemble). Von Delschad Numan Khorschid. Inszenierung: Daniela Kranz / Delschad Numan Khorschid (Im Rahmen des Welt Bühne-Festivals 2026) 2026: Bye Bye Lolita (Ensemble). Nach dem gleichnamigen Roman von Lea Ruckpaul für die Bühne bearbeitet von Lea Ruckpaul und Nora Schlocker. Inszenierung: Nora Schlocker Regie 2026: Ein sanfter Tod. Nach Simone de Beauvoir von Barbara Horvath und Lisa Stiegler. Inszenierung: Lisa Stiegler
Filmografie (Auswahl) 2013: Männertreu 2014: Tatort: Wer bin ich?
Hörspiele (Auswahl) 2012: Heinz von Cramer: Unerwartete Ereignisse. Eine schwarze Komödie – Regie: Burkhard Schmid (Original-Hörspiel – HR)ARD-Hörspieldatenbank (Unerwartete Ereignisse, HR 2012) 2020: Schorsch Kamerun: M – Eine Stadt sucht einen Mörder (Wer hat Angst vor was eigentlich?) Theater goes Hörspiel, nach dem Film von Fritz Lang und Thea von Harbou – Komposition und Regie: Schorsch Kamerun (Hörspielbearbeitung – BR/Schorsch Kamerun/Residenztheater München)ARD-Hörspieldatenbank M - Eine Stadt sucht einen Mörder (Wer hat Angst vor was eigentlich?), HR (Schorsch Kamerun/Residenztheater München 2020)
Auszeichnungen 2021: Kurt-Meisel-Preis „Resi sendet – Digitalpreis 2021“ der Freunde des Residenztheaters e.V. für 100 MAL LENZ - EIN VERSUCH. 2022: AZ-Stern des Jahres
Weblinks Stiegler auf der Website des Münchner Residenztheaters
Einzelnachweise
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