Der Große Fliegerpreis von Forst war ein Wettbewerb im Bahnradsport für Sprinter, der in der deutschen Stadt Forst (Lausitz) veranstaltet wurde.
Geschichte Der Große Fliegerpreis von Forst wurde zum ersten Mal 1909 ausgefahren. Erster Sieger war der Deutsche Eugen Stabe, der im Verlauf seiner Karriere in Forst zum Lokalmatador wurde.
Veranstaltungsort war die Radrennbahn Forst (seit 2008 Rad- und Reitstadion Forst), die seit 1906 existiert. Das Rennen fand in ungelmäßigen Abständen statt. 1959 griff der Deutsche Radsportverband der DDR die Tradition wieder auf und führte den Wettbewerb unter dem Namen „Großer Preis von Forst“ weiter. 1973, 1975 und 1976 gehörte der Wettkampf zu den Auswahlrennen zur Bildung der Nationalmannschaft. 1985 wurde der Große Preis zum letzten Mal veranstaltet. Palmarès JahrSiegerZweiterDritter 1909 Eugen Stabe Albert Rietzenthaler Fritz Kurzmeier 1910 Walter Rütt Eugen Stabe Emanuel Kudela 1911 nicht ausgetragen 1912 Guus Schilling Albert Rietzenthaler Gaston Georges 1913 Eugen Stabe 1914–1926 nicht ausgetragen 1927 Alex Fricke Robert Spears Alfred Schrage 1928–1934 nicht ausgetragen 1935 Erich Hoffmann Bruno Biernaczyk Karl Wesoly 1936–1958 nicht ausgetragen 1959 Karl Barton Karl-Heinz Peter Lloyd Binch 1960 Karl-Heinz Peter Vladimir Bures Antonin Stanek 1961 Brian Dew Ronald Baensch Jürgen Simon 1962–1971 nicht ausgetragen 1973 Peter Eichstädt Jürgen Geschke Werner Otto 1974 nicht ausgetragen 1975 Emanuel Raasch Jürgen Geschke Siegfried Schreiber 1976 Siegfried Schreiber Peter Eichstädt Wiktor Kopylow 1977–1984 nicht ausgetragen 1985 Michael Hübner Lutz Heßlich Ralf-Guido Kuschy Einzelnachweise
Kategorie:Bahnradrennen in Deutschland Kategorie:Radsportwettbewerb in der DDR Kategorie:Ehemaliges Bahnradrennen Kategorie:Erstveranstaltung 1909 Kategorie:Letzte Veranstaltung 1985 Kategorie:Forst (Lausitz)