Koroncó ist eine ungarische Gemeinde im Kreis Győr im Komitat Győr-Moson-Sopron. Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Haraszt und Zöldmajor.
Geografische Lage Koroncó liegt dreizehn Kilometer südwestlich des Zentrums des Komitatssitzes und der Kreisstadt Győr am rechten Ufer des Flusses Marcal. Der Ort wird zweigeteilt durch den Fluss Sokorói-Bakomy-ér. Der größte Teil des Gemeindegebietes ist Ackerland, daneben gibt es Waldgebiete, Weinberge und Obstgärten. Nachbargemeinden sind Rábapatona, Győrszemere, Tét, Rábaszentmihály und Mérges.
Geschichte Die erste schriftliche Erwähnung der Siedlung stammt aus dem Jahr 1207. Nach archivalischen Aufzeichnungen war der Ort im Mittelalter Eigentum des Győrer Domkapitels und mehrerer Adliger. Im Jahr 1913 gab es in der damaligen Kleingemeinde 227 Häuser und 1587 Einwohner auf einer Fläche von 4669 Katastraljochen. Sie gehörte zu dieser Zeit zum Bezirk Sokoróalja im Komitat Győr.
Gemeindepartnerschaften Sâncrai (Harghita), Rumänien, seit 1990
Sehenswürdigkeiten Kruzifix Nepomuki-Szent-János-Statue Römisch-katholische Kirche Szent Anna, erbaut 1747 im barocken Stil, um 1880 erweitert Römisch-katholische Kapelle Szent Cirill és Metód, im Ortsteil Haraszt Weltkriegsdenkmal
Verkehr Durch Koroncó verläuft die Landstraße Nr. 8418. Es bestehen Busverbindungen nach Győr, wo sich der nächstgelegene Bahnhof befindet.
Literatur Koroncó – Településképi Arculati Kézikönyv. Hrsg. von der Gemeindeverwaltung, Koroncó 2017.
Einzelnachweise
Weblinks
Wappen von Koroncó bei Nemzeti Jelképek (ungarisch)
Kategorie:Ort im Komitat Győr-Moson-Sopron