Anne Kerstin Reimers (* 1983) ist eine deutsche Sportwissenschaftlerin und Hochschullehrerin und ehemalige Kanupolonationalspielerin.

Akademischer Werdegang Reimers schloss 2008 ihr Studium der Sportwissenschaften an der Sporthochschule Köln mit dem Studienschwerpunkt im Bereich Prävention und Rehabilitation ab. Von 2010 bis 2013 promovierte sie an der Universität Konstanz zum Sport- und Bewegungsverhalten von Jugendlichen in Abhängigkeit von physischen Umgebungsfaktoren im Wohnumfeld.Kandidatinnen und Kandidaten für die dvs-Kommission "Wissenschaftlicher Nachwuchs" sportwissenschaft.de Nach fünf Jahren als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Konstanz wurde sie 2015 wurde auf die Juniorprofessur für Sportpädagogik an der Technischen Universität Chemnitz berufen. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte lagen dort im Bereich der Aktivitätsforschung und Bewegungsförderung unter besonderem Fokus auf sozialen und räumlich materiellen Umweltfaktoren und im Bereich der Prävention von neurologischen Erkrankungen durch Bewegung und Sport. 2019 wurde sie als Professorin und Lehrstuhlinhaberin für Sportwissenschaft mit der Ausrichtung Gesundheitsförderung/Public Health/Sozialwissenschaften des Sports an das Department für Sportwissenschaft und Sport der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen-Nürnberg berufen.CURRICULUM VITAE fau.de

2022 wurde sie zusammen mit Bettina Wollesen zur geschäftsführenden Herausgeberin („Editors-in-Chief“) der Zeitschrift German Journal of Exercise and Sport Research (ehemals Sportwissenschaft) berufen.Neues Herausgeberkollegium für das „German Journal of Exercise and Sport Research (Sportwissenschaft)“ 2022-2027 idw-online.de

Sportliche Karriere Reimers spielte lange Jahre Kanupolo in der Bundesliga und in der Nationalmannschaft.Anne Reimers bundesliga.kanupolo.deNews DKV / Jugend vmw-berlin.de Seit 2021 ist sie im Aufgebot der Damenmannschaft des PSC Coburg und gewann 2022 und 2023 mit ihrer Mannschaft die Deutsche Meisterschaft. Zu Diskussionen kam es 2005 als Spielerinnen des Göttinger Kanu-Clubs sich weigerten, im Finale der Deutschen Meisterschaft gegen den WSF Liblar anzutreten, in dessen Aufgebot Anne Reimers als im siebten Monat Schwangere stand. Sie entschloss sich zu einem Verzicht. Der Deutsche Kanu-Verband prüfte deshalb die Möglichkeiten, Schwangere zukünftig vom Kanupolo auszuschließen.Schwangere vom Kanu-Polo ausgeschlossen Spiegel.de

Auch international spielte sie für den Deutschen Kanu-Verband und wurde im Jahr 2000 bei der Weltmeisterschaft in Brasilien und 2002 bei der Weltmeisterschaft in Essen Weltmeisterin im Kanupolo. Während ihrer Schwangerschaft arbeitete sie auch als BundestrainerinBundestrainerin Anne Reimers im Gespräch mit ihren erschöpften Kanupolospielerinnen Imago für den Deutschen Kanu-Verband.Kanupolo fordert Kraft und Ausdauer rp-online.de

Familie Reimers ist geschieden und ist Mutter von fünf Kindern. Ihr Sohn Arjen Reimers ist selbst Mitglied in der U21-Herrennationalmannschaft im Kanupolo des Deutschen Kanu-Verbands.

Einzelnachweise

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