Győrzámoly ist eine ungarische Gemeinde im Kreis Győr im Komitat Győr-Moson-Sopron. Zur Gemeinde gehören Patkányos und Sólinkadűlő.
Geografische Lage Győrzámoly liegt sieben Kilometer nordwestlich des Komitatssitzes und der Kreisstadt Győr am linken Ufer des Flusses Mosoni-Duna. Durch den Ort verläuft der Kanal Zámolyi-csatorna. Im Nordwesten grenzt Győrladamér unmittelbar an die Gemeinde. Weitere Nachbargemeinden sind Vámoszabadi, Győrújfalu und am gegenüberliegenden Flussufer Kunsziget und Abda.
Geschichte Die erste schriftliche Erwähnung der Siedlung stammt aus dem Jahr 1271. Győrzámoly wurde in der Vergangenheit mehrfach von Überschwemmungen als auch von Bränden heimgesucht. 1869 brannte ein Teil des Ortes ab, wurde aber bald wieder aufgebaut. Im Jahr 1913 gab es in der damaligen Kleingemeinde 183 Häuser und 1338 Einwohner auf einer Fläche von 5394 Katastraljochen. Sie gehörte zu dieser Zeit zum Bezirk Tószigetcsilizköz im Komitat Győr. Das letzte große Hochwasser gab es im Jahr 1954, bei dem viele alte Baudenkmäler stark beschädigt wurden.
Gemeindepartnerschaften Sâncrai (Harghita), Rumänien, seit 1990
Sehenswürdigkeiten Kruzifix Nepomuki-Szent-János-Statue Pumpmaschinenhaus (bei Patkányos-puszta) Römisch-katholische Kirche Szent László, erbaut 1779 Römisch-katholische Kapelle Szent Mária Szent-Flórián-Statue Weltkriegsdenkmäler
Persönlichkeiten Imre Kozma (1940–2024), römisch-katholischer Geistlicher
Verkehr Durch Győrzámoly verläuft die Landstraße Nr. 1401. Es bestehen Busverbindungen über Győrújfalu nach Győr sowie über Győrladamér, Dunaszeg, Ásványráró, Hédervár, Darnózseli und Halászi nach Mosonmagyaróvár. Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich in Győr. Durch die Gemeinde führt die Fahrradroute EuroVelo 6.
Literatur Győrzámoly – Településképi Arculati Kézikönyv. Hrsg. von der Gemeindeverwaltung, Győrzámoly 2017.
Einzelnachweise
Weblinks Offizielle Website (ungarisch) Wappen von Győrzámoly bei Nemzeti Jelképek (ungarisch) Szent László-templom (ungarisch)
Kategorie:Ort im Komitat Győr-Moson-Sopron