Carl Heinrich Herzel (Pseudonym Carlo; † nach 1850) war ein schlesischer Publizist in Breslau, Provinz Schlesien.
Leben Carl Heinrich Herzel entstammte wahrscheinlich einer jüdischen Familie. Er war als Publizist in Breslau tätig und schrieb unter anderem für die Neuen Schlesischen Blätter für Unterhaltung, Kunst und Literatur, deren letzter verantwortlicher Redakteur er 1839 war, sowie für den Planet .
Sein bedeutendstes Werk war das Schlesische Tonkünstler-Lexikon, das er 1846/47 mit Carl Koßmaly herausgab.
Texte Von Carl Heinrich Herzel sind bisher diese Schriften bekannt
Belletristische Texte Die Bärenhöhle, Erzählungen, Breslau 1837 Der Kuß, Lustspiel in einem Akt, dessen Manuskript wurde an mehrere Breslauer Theater verteilt (Aufführungen?) Bruder Fritz, Theaterstück Percival und Griseldis, Libretto für die Oper von Carl Schnabel, Uraufführung 1851 in Breslau (nach dem Drama Griseldis von Friedrich Halm, 1837) Digitalisat
Lexikon Schlesisches Tonkünstler-Lexikon, 4 Teile, Trewendt, Breslau 1846–1847, mit Carl Koßmaly als Koßmaly und Carlo Digitalisate
Literatur Andreas Gottfried Schmidt: Gallerie deutscher pseudonymer Schriftsteller vorzüglich des letzten Jahrzehents. Grimma 1840. S. 38
Weblinks Carl Heinrich Herzel Weber-Gesamtausgabe
Kategorie:Person des Judentums (Breslau) Kategorie:Geboren im 18. Jahrhundert Kategorie:Gestorben im 19. Jahrhundert Kategorie:Mann