mini|St.-Walburga-Kirche in Emden vor ihrer Profanierung Die Liste profanierter Kirchen im Bistum Osnabrück führt Kirchen und Kapellen auf, die im Bistum Osnabrück profaniert wurden. Sie wurden oder werden verkauft, umgewidmet, umgebaut oder abgerissen.
Prolog Ökonomische Zwänge durch Rückgang der Kirchensteuereinnahmen sowie Priestermangel und Rückgang der Zahl praktizierender Katholiken im Bistum Osnabrück führen dazu, dass einerseits Gemeinden zu größeren Pfarreien zusammengeführt werden, andererseits aber auch Kirchen geschlossen werden. In den Jahren von 2000 bis 2021 wurden mehr als drei Prozent aller Kirchen (elf von 305) profaniert.
Profanierte Kirchen und Kapellen Bissendorf, Ortsteil Wissingen, Herz Jesu – Kirchweihe 8. November 1959, Profanierung 31. Januar 2026, Abriss des Kirchenschiffes geplant, neben erhaltenen Turm soll Grundschule gebaut werden; Messen zukünftig in evangelisch-lutherischer KircheLetzter Gottesdienst: Kirche in Wissingen wird abgerissen. Norddeutscher Rundfunk, 3. Februar 2026, abgerufen am 16. März 2026. Bremen Borgfeld, St. Katharina (Kapelle) – Entwidmung 1994 Findorff, St. Bonifatius – Die am 11. August 1959 geweihte Kirche entstand nach Plänen von Theo Burlage und Bernd Nierbuer, zuletzt gehörte sie zur Pfarrei St. Marien. Am 4. Mai 2019 wurde die Kirche nach einer letzten Heiligen Messe profaniert. Das Kirchengebäude wurde zu einer Kindertagesstätte umgebaut, die am 6. Juli 2022 eröffnet wurde, sowie einem Gemeindesaal, in dem auch Gottesdienste stattfinden.St. Bonifatius. Kath. Kirchengemeinde St. Marien, abgerufen am 30. November 2022. Gröpelingen, St. Nikolaus, Filialkirche der Kirchengemeinde St. Marien, Bremen – Kirchweihe 1959, Profanierung 2012, Umbau und Einweihung als Gemeindezentrum mit Kindergarten 2014 St. Nikolaus in neuem Gewand Grolland, St. Franziskus, Filialkirche der Kirchengemeinde St. Pius, Bremen – Konsekration 1966, Abriss 1995 Hemelingen-Arbergen, St. Barbara, Filialkirche der Kirchengemeinde St. Raphael, Bremen – Kirchweihe 1977, Profanierung 2011, verkauft, Abriss geplant Neustadt, Herz Jesu, Filialkirche der Kirchengemeinde St. Franziskus, Bremen – Kirchweihe 1937, 2008 zur Kapelle verkleinert und in Altenzentrum integriert Vahr, St. Laurentius (Kirche), Filialkirche der Kirchengemeinde St. Raphael, Bremen – Kirchweihe 1963, Abriss 1999, 2000 durch St.-Laurentius-Kapelle ersetzt Emden, St. Walburga, Filialkirche der Pfarrei Christ König, Emden – Kirchweihe 20. Oktober 1957, Profanierung 25. Mai 2025, Abriss geplant Eystrup, St. Raphael, Filialkirche der Kirchengemeinde St. Michael, Hoya – Kirchweihe 1962, Entwidmung 2004, Abriss 2006 Die Kapelle St. Franziskus in Westoverledingen‑Ihrhove wurde nach dem Zweiten Weltkrieg, im Jahr 1958/1959 erbaut und als Filialkirche der Gemeinde St. Bernhard in Flachsmeer errichtet. 2020 wurde die Kapelle profaniert und das Gebäude zum Verkauf ausgeschrieben. Krummhörn, Ortsteil Pewsum, St. Hedwig, Filialkapelle der Pfarrei Christ König, Emden – Kirchweihe 1. Februar 1959, Profanierung 2023, Abriss geplantEtwas zur Kirche „St. Hedwig“ in Pewsum. Pfarrei Christ König Emden, abgerufen am 23. Mai 2025.Pewsum-Krummhörn, St. Hedwig. moderne-regional.de, abgerufen am 23. Mai 2025. Lingen-Reuschberge, St. Michael, Filialkirche der Kirchengemeinde St. Bonifatius, Lingen – Kirchweihe 1969, letzter Gottesdienst 2001, Nutzung als Kulturzentrum Martfeld, Filialkirche der Kirchengemeinde Bruchhausen-Vilsen – Umnutzung als Wohngebäude Nordhorn-Klausheide, St. Ludgerus, Filialkirche der Kirchengemeinde St. Augustinus, Nordhorn – Kirchweihe 1965, Entwidmung 2009, Abriss im August 2011 Osnabrück Dominikanerkirche – Das Dominikanerkloster Zum heiligen Kreuz wurde 1803 aufgehoben, nach verschiedenen anderen Nachnutzungen wird die ehemalige Klosterkirche seit 1993 als Kunsthalle Osnabrück genutzt. Stadtteil Dodesheide, St. Franziskus – 22. August 1965 geweiht,Von der Kirche zum Kolumbarium. Katholische Kirchengemeinde Christus König, abgerufen am 20. März 2026. 8. Februar 2026 Profanierungsgottesdienst,Franziskus bleibt am Leben! Katholische Kirchengemeinde Christus König, abgerufen am 20. März 2026. Umbau zu Kolumbarium geplant. Die Gedächtniskirche in Rhede an der Ems, auch als „Alte Rheder Kirche“ bekannt, wurde bereits im Jahr 1913 profaniert – als die Kirchengemeinde St. Nikolaus die heutige Pfarrkirche im Ortskern einweihte. Seit 1991 ist der Landkreis Emsland Eigentümer, der sie zur offiziellen „Gedächtniskirche“ für die Opfer der Weltkriege und nationalsozialistischen Gewaltherrschaft umfunktionierte. Steyerberg, St. Marien – 30. Oktober 1960 Grundsteinlegung, 17. Dezember 1961 eingeweiht, 22. September 2024 letzte Hl. Messe,Sie feierten einst im Konformandenraum. Heimatverein Steyerberg, 1. Februar 2025, abgerufen am 16. März 2026. (PDF) profaniert, an Flecken Steyerberg verkauft, Umbau zu Jugendhaus geplant.Ein Stück Geschichte bleibt: Alte Kirche soll neues Jugendhaus werden. nienburg-online.de, 2. Oktober 2025, abgerufen am 16. März 2026. Uchte, St. Ursula – 1956 erbaut, 15. September 2024 Abschiedsgottesdienst.Pfarrbrief, St. Christophorus Liebenau-Steyerberg-Stolzenau-Uchte, Herbst 2024, September bis November. S. 4, abgerufen am 20. März 2026. (PDF) Wagenfeld, Filialkirche der Kirchengemeinde Christus König, Diepholz – Umnutzung als Wohngebäude Wietmarschen-Füchtenfeld, Hl. Kreuz, Filialkirche der Kirchengemeinde St. Johannes Apostel, Wietmarschen – Kirchweihe 1966, Entwidmung im Juni 2010, Abriss im Oktober 2010
Siehe auch Kirchenschließung
Einzelnachweise
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