Sugihara Sōsuke (; geboren 6. Dezember 1913 in Tokio; gestorben 1. September 1983 in Ichikawa (Präfektur Chiba)) war ein japanischer Archäologe.

Leben und Wirken Sugihara Sōsuke machte 1943 seinen Abschluss am Institut für Geschichte der Meiji-Universität, wo der Archäologe Morimoto Rokuji sein Lehrer war. Nachdem er für das Kultusministerium gearbeitet hatte, wurde er Professor an seiner Alma Mater. Er überwachte die Untersuchung wichtiger archäologischer Stätten, schuf die Grundlage für die chronologische Erforschung der Keramik der Yayoi-Zeit und der nachfolgenden Haji-Keramik und legte so eine Methodik zur Erforschung der jeweiligen Bedeutung für die Gesellschaft vor.

Nach dem Zweiten Weltkrieg spielte Sugihara eine zentrale Rolle bei der Ausgrabung der Toro-Stätte in der Präfektur Shizuoka. Darüber hinaus wurde die Existenz der paläolithischen Kultur durch die Untersuchung der archäologischen Spuren von IwajukuDer Amateur-Archäologe Aizawa Tadahiro (1929–1989), der eigentliche Entdecker der Fundstelle, wurde lange nicht entsprechend gewürdigt. in der Präfektur Gumma bestätigt. Eins seiner Arbeitsgebiete war die Untersuchung der Muschelhaufen in Japan. 1948 setzte er sich für die Gründung der „Japanese Archaeological Association“ (日本考古学協会, Nihon kōkogaku kyōkai) ein.

Sugihara ist Autor unter anderem von „Yayoishiki doki shūsei“ (弥生式土器集成) – „Sammlung von Tongefäßen im Yayoi-Stil“ 1989 und „Nihon-saki doki jidai no kenkyū“ (日本先土器時代の研究) – „Forschung zur vorkeramischen Zeit in Japan“ 1974. Einige Bücher stellen die Leistungen von Kollegen dar, so die über Takeuchi Rizō und Ōtsuka Hatsushige (大塚 初重; 1926–2022).

Anmerkungen

Literatur S. Noma (Hrsg.): Sugihara Sōsuke. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S. 1465.

Weblinks Biographien Sugihara Sōsuke in der Kotobank, japanisch

Kategorie:Japanarchäologe Kategorie:Japaner Kategorie:Geboren 1913 Kategorie:Gestorben 1983 Kategorie:Mann