Die Kaisermühle in der Pfalz, auch Wernersberger Mühle genannt, ist eine Wassermühle beim Dorf Wernersberg. Sie steht unter Denkmalschutz und ist darüber hinaus als Wohnplatz ausgewiesen.
Lage Die Kaisermühle befindet sich abseits des Siedlungsgebiets von Wernersberg im Westen der Gemarkung am Rimbach, genauer an dessen Abzweigung Mühlbach. In diesem Bereich mündet in ihn von rechts der Heischbach.
Ensemble Das Wohn- und Mühlengebäude bildet eine anderthalb bis zweigeschossige Baugruppe aus Rotsandstein mit Krüppelwalmdächern. Ebenfalls zum denkmalgeschützten Ensemble gehören die Mühlentechnik, die Scheune, die Hofmauer sowie die anliegende Bogenbrücke über den Rimbach.
Geschichte Die Mühle wird 1828 als „leyensche Mahlmühle“ erwähnt, womit auf die Eigentumsverhältnisse vor der Angliederung des Linken Rheinufers an Frankreich 1794 verwiesen wird.Ernst Christmann: Die Siedlungsnamen der Pfalz, Band 2, Pfälzische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Speyer 1964, S. 316 Für die Mitte des 19. Jahrhunderts ist die Bezeichnung „Wernersberger Mühle“ belegt,Mühle=Versteigerung. In: Der Eilbote, Nr. 24 (25. März 1865), S. 182. (online) für das Jahr 1886 die Bezeichnung „Kaisermühle“. Sie war eine Getreide-, Säge- und Ölmühle. Das heutige Mühlengebäude mit Wohnhaus und zugehörigen Remisen wurde kurz vor 1865 errichtet.
Literatur Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler Kreis Südliche Weinstraße (PDF; 10,0 MB). Mainz 2019.
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Einzelnachweise
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