mini|St. Zeno (Windischhausen), Bild aufgenommen 2013 Die denkmalgeschützte, evangelisch-lutherische Filialkirche St. Zeno steht in Windischhausen, einem Gemeindeteil der bayerischen Stadt Treuchtlingen im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Die Kirche ist unter der Denkmalnummer D-5-77-173-177 als Baudenkmal in der Bayerischen Denkmalliste eingetragen.Evangelisch-lutherische Kirche Sankt Zeno, Liste der Baudenkmäler in Treuchtlingen, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (PDF, abgerufen am 22. November 2022). Die Kirche ist dem hl. Zenon von Verona geweiht.

Die Kirche gehört zur Kirchengemeinde St. Georg (Auernheim) im Dekanat Heidenheim im Kirchenkreis Ansbach-Würzburg der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.

Lage Das Bauwerk mit der postalischen Adresse Windischhausen 24 steht innerhalb des Windischhausener Ortskerns an der Hauptstraße umgeben von weiteren denkmalgeschützten Bauwerken und unmittelbar südlich der Rohrach auf einer Höhe von .Topographische Karten, Bayerisches Vermessungsamt (BayernAtlas). Abgerufen am 22. November 2022.

Beschreibung mini|Langhaus mit Blick auf den Chorraum Die mittelalterliche, von Bischof Gundekar II. geweihte Vorgängerkirche aus dem 11. Jahrhundert auf dem Friedhof am Ortsrand wurde wegen Baufälligkeit von 1873 bis 1876 durch eine neugotische im Ortskern anstelle des zugeschütteten Dorfweihers ersetzt. Der Friedhof blieb an seinem alten Platz. Die neugotische Saalkirche besteht aus einem Langhaus, das mit einem Satteldach bedeckt ist, einem eingezogenen, dreiseitig geschlossenen Chor im Nordosten und einem Fassadenturm im Südwesten, der mit einem schiefergedeckten, achtseitigen Knickhelm bedeckt ist. 1893 wurde die Stuckdecke durch eine Holzvertäfelung ersetzt. Die Wände werden von Strebepfeilern gestützt. Die letzte umfassende Renovierung war 1959.Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Franken. Die Regierungsbezirke Oberfranken, Mittelfranken und Unterfranken. Deutscher Kunstverlag, München 1999, S. 1122.

Ab 1835 war die Kirche eine Pfarrkirche der Pfarrei Windischhausen. Davor wurde die Kirchengemeinde von der Pfarrei St. Maria (Markt Berolzheim) versorgt. Seit 1948 gehört die Kirche zur Auernheimer Pfarrei St. Georg.

Orgel mini|Orgel Die Orgel mit 8 Registern auf einem Manual und Pedal wurde 1876 als Opus 144 von G. F. Steinmeyer & Co. gebaut.Steinmeyer-Werkverzeichnis 1959 fand ein Umbau durch Erich Stellmacher statt.

Die Disposition lautet:Orgeldatenbank Bayern v5 (2009) (online), abgerufen am 24. September 2026. Manual C–f3 Principal 8′ Gedeckt 8′ Salicional 8′ Octav 4′ Flöte 4′ Octav 2′ Mixtur III ′ (neu) Pedal C–c1 Subbaß 16′

Koppeln: M/P Spielhilfen: Tutti, Calcant Bemerkungen: Kegellade, mechanische Spiel- und Registertraktur, freistehender Spieltisch, Neurenaissance-Prospekt

Literatur

Weblinks

Homepage der Kirchengemeinde Kirchbaudatenblatt Lage der Kirche im

Einzelnachweise

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