Servatius Wüstefeld (* 1853 in Schlesien; † 1925) war ein deutscher Maurermeister, Architekt und Bauunternehmer.Géza Jászai (Hrsg.): Imagination des Unsichtbaren. 1200 Jahre bildende Kunst im Bistum Münster. (Katalog zur Ausstellung des Westfälischen Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte in Münster vom 13. Juni bis 31. Oktober 1993) Band 1, Münster 1993, ISBN 3-88789-111-2, S. 274. (eingeschränkte Vorschau auf Google Bücher) Er errichtete unter anderem für römisch-katholische Kirchengemeinden mehrere Kirchen im Stil der Neogotik.Helmut Ottenjann (Red.): Beiträge zur Geschichte der Stadt Cloppenburg. Band 2: Cloppenburg nach 1900. Eine Stadt im Wandel. Janssen, Cloppenburg 1988, , S. 239. (eingeschränkte Vorschau auf Google Bücher)
Leben mini|Herz-Jesu-Kirche in Hemmelte Servatius Wüstefeld ließ sich im 19. Jahrhundert in Cloppenburg nieder, wo er 1874 das über mehrere Generationen bestehende Bauunternehmen Wüstefeld gründete, das später unter anderem von Carl-Otto Wüstefeld fortgeführt wurde,Carsten Mensing: Buchvorstellung / Middendorf schließt Forschungslücke. (Buchvorstellung zu Ludwig Middendorf: Wo kamen denn die Maurer her? ...) In: Nordwest-Zeitung vom 10. März 2015. (nwzonline.de, abgerufen am 18. November 2022) dem ehemaligen Vorstand und späteren Ehrenobermeister der Bau-Innung Cloppenburg.Bau-Innung Cloppenburg / Vorstand auf der Seite der Kreishandwerkerschaft Cloppenburg [ohne Datum], zuletzt abgerufen am 18. November 2022.
Der Unternehmensgründer arbeitete anscheinend nicht immer gewinnmaximierend: So rechnete er beispielsweise die auf 3.233 Mark veranschlagte Fertigstellung der alten Cloppenburger Schule schließlich mit nur 2.879 Mark ab.
Bauten 1886: Fertigstellung des durch die „Schulacht“ begonnenen Anbaus für eine vierte Klasse an der alten Cloppenburger Schule 1894–1895: neugotische Pfarrkirche Herz Jesu in Hemmelte 1899–1902: neugotische Hallenkirche St. Johannes Baptist in Molbergen (nach Plänen des Cloppenburger Geometers Diekhaus) 1921–1922: neoklassizistische katholische Kapelle (spätere Kirche) St. Johannes Baptist in ThüleGabriel Isenberg: Thüle / Kath. Kirche St. Johannes d. T. auf der Seite orgeln-im-oldenburger-land.de in der Version vom 10. März 2022, zuletzt abgerufen am 18. November 2022.o. V.: St. Johannes Baptist Kirche auf der Seite friesoythe.de [ohne Datum], zuletzt abgerufen am 18. November 2022.
Literatur Ludwig Middendorf: Wo kamen denn die Maurer her? Die Entwicklung des Maurerhandwerks im Oldenburger Münsterland ab dem 19. Jahrhundert. L. Middendorf, Cloppenburg 2014. ()
Einzelnachweise
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