mini|Josef Fischer, Sieger 1893

Das österreichisch-deutsche Straßenradrennen Wien–Berlin wurde von 1883 bis 1914 als Eintagesrennen ausgetragen.

Geschichte Wien–Berlin wurde 1893 begründet und mit Unterbrechungen bis 1914 zwischen den Hauptstädten Wien und Berlin als Rennen für Berufsfahrer veranstaltet. Die erste Austragung wurde von den Verbänden Deutscher Radfahrerbund, Allgemeine Radfahrer Union und Sächsischer Radfahrerbund gemeinsam veranstaltet. Die Strecke führte durch Österreich, Sachsen, Böhmen und Brandenburg nach Berlin. In einigen Jahren fanden parallel auch Rennen für Amateure mit gesonderter Wertung statt. Wien–Berlin hatte sechs Austragungen. Der erste Sieger Josef Fischer wurde mit einem Pokal im Wert von 800 Mark und einer Goldmedaille geehrt. Bei der ersten Austragung traten 117 Radrennfahrer an. Der Sieger benötigte für die Strecke 31 Stunden. Dreiviertel Stunden später kam der Zweite ins Ziel. Palmarès JahrSiegerZweiterDritter1893 Josef Fischer Georg Sorge Ferenc Gerger 1894–1907 nicht ausgetragen1908 Hans Ludwig Josef Oberstein Hermann Winzner 1909–1910 nicht ausgetragen1911 Hans Hartmann Josef Hübner Paul Suter1912 Franz Suter Fritz Bauer Gustav Schulze1913 Paul Thiel Paul Rathmann Andreas Rietberger1914 Erich Aberger Fritz Bauer Adolf Huschke Palmarès (Amateure) 1911 John Wedde 1912 Hans Frömming 1914 Karl Kohl Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Straßenradrennen in Österreich Kategorie:Straßenradrennen in Deutschland Kategorie:Ehemaliges Straßenradrennen Kategorie:Erstveranstaltung 1893 Kategorie:Letzte Veranstaltung 1914