mini|Ehemaliges Palais der Äbtissinnen, heute Hôpital Stoltz-Grimm in Andlau
Die Liste der Äbtissinnen des Klosters Andlau verzeichnet die Äbtissinnen und Fürstäbtissinnen des vom 9. Jahrhundert bis zur Französischen Revolution bestehenden Benediktinerinnenklosters Andlau im Elsass.
Liste Folgende Äbtissinnen sind bekanntBesonders für die Frühzeit dürfte die Liste aufgrund lückenhafter Überlieferung nicht vollständig sein.Soweit nicht anders vermerkt, stammen die Angaben von Baudrillart, Sp. 1575.: Kaiserin Richardis, Ehefrau von Karl dem Dicken, gründete das Kloster um 880 und wurde auch dessen erste Äbtissin. Rotrud, Tochter von König Ludwig II. von Frankreich, 912 als Äbtissin von Andlau erwähnt. „Charité“, eine Nichte der Gründerin. Adelaide Madleine Otique, als Äbtissin genannt 973. Brigida, als Äbtissin genannt 1024, Tochter von Herzog Heinrich II. von Bayern und Schwester von Kaiser Heinrich II. Mathilde, als Äbtissin genannt 1056, aus dem Hause der Salier.Die Angabe ließ sich anhand der Stammbäume nicht verifizieren. Judith, als Äbtissin genannt 1064. Mathilde, als Äbtissin genannt 1158. Adelaide, als Äbtissin genannt 1214. Hedwig II. von Königheim, als Äbtissin genannt 1223Schöpflin, Johann Daniel: Historia Zaringo Badensis. 5, S. 167Dort als Schwester Dietrichs von Königheim bezeichnet. Ihn finden wir bereits 1220 als Diethericus de Kunigisheim, in der Urkunde von 1223 als Dietrico de Chungesheim und 1227 als Theoderichus de Kunigesheim, 1234. Agnes Kunigunde, als Äbtissin genannt 1292. Mathilde, als Äbtissin genannt 1309. Sophie von RibeaupierreInfos zur Familie derzeit (2022) nur in der französischsprachigen Wikipedia, hier., 1335 zurückgetreten und zog sich ins Kloster Alspach zurück. Kunigunde von Groß-Geroldseck 1333 (?) – † vor 1349Lehr.Da für 1342 Katharina von Andlau als Äbtissin genannt wird, ist sie wahrscheinlich schon 1342 verstorben. Katharina von Andlau, 1342 Adelaide von Groß-Geroldseck, 1360Bei Lehr nicht erfasst. Elisabeth von RibeaupierreZur Familie siehe: Sophie von Ribeaupierre. Elisabeth von Groß-Geroldseck, 1377. Anne von FestingenBei Baudrillart: Fénestrange [!]; die Herren von Festingen gehörten zum Niederadel und hatten nur lokale Bedeutung. Elisabeth von Oberkirch, 1395. Sophie von Andlau, 1444. Susanne von Eptingen, Äbtissin von 1445 bis 1479. Barbara von Knobloch, Äbtissin von 1480 bis 1493. Ottilia von Mühlhoffen, Äbtissin von 1493 bis 1495. Kunigunde von Reinach, Äbtissin von 1497 bis 1537. Kordula von Krozingen, Äbtissin von 1538 bis 1572. Marie-Madeleine von Rebstock, Herrin von Wangenbourg und Marlenheim etc., Fürstäbtissin von 1572 bis 1609Worldwide Guide to Women in Leadership: Marie-Madeleine de Rebstock Maria Ursula Reich von Reichenstein, Fürstäbtissin von 1610 bis 1638. Johanna Sabine von Offenburg, Fürstäbtissin von 1638 bis 1656. Maria Beatrice von Eptingen, Fürstäbtissin von 1656 bis 1666. Maria Kunigunde von Beroldingen (1626–1700), Fürstäbtissin von 1666 bis 1700. Maria Cléophé von Flachslanden (1644–1708), Fürstäbtissin von 1700 bis 1708. Maria Sophia von und zu Andlau (1708–1760), Fürstäbtissin von 1708 bis 1760. Maria Beatrix Eusebia Freiin von Breitenlandenberg (1697–1774), Fürstäbtissin von 1760 bis 1774. Maria Johanna Magdalena Freiin von Flachslanden (1719–1781), Fürstäbtissin von 1774 bis 1781. Maria Sophia Freiin Truchsess von Rheinfelden, Fürstäbtissin von 1781 bis 1790.
Quellen Alfred Baudrillart: Dictionnaire d’histoire et de géographie ecclésiastiques, Bd. 2. Alcaini-Aneurin, Paris 1914, Sp. 1575. Ernest Lehr: Les dinastes de Geroldseck-ès-Vosges, étude historique et généalogique. J. Noiriel, Strasbourg 1870, Stammtafel derer von Geroldseck ès Vosges.
Anmerkungen
Einzelnachweise
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