Sabine Ruß-Sattar (* 1962) ist eine deutsche Politologin.

Leben Sie studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Romanistik an den Universitäten Freiburg im Breisgau, Clermont-Ferrand und am Institut d’études politiques de Paris. 1993 promovierte sie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und habilitierte sich 2003 ebenda. Seit 2005 ist sie Professorin für Vergleichende Politikwissenschaft an der Universität Kassel.

Schriften (Auswahl) Die Republik der Amtsinhaber. Politikfinanzierung als Herausforderung liberaler Demokratien am Beispiel Frankreichs und seiner Reformen von 1988 und 1990. Baden-Baden 1993, ISBN 3-7890-3050-3. mit Joachim Schild, Jochen Schmidt und Ina Stephan (Hrsg.): Parteien in Frankreich. Kontinuität und Wandel in der V. Republik. Opladen 2000, ISBN 3-8100-2490-2. Interessenvertretung als Problemkonstruktion. Schwache Interessen im Kräftefeld moderner Demokratien am Beispiel Wohnungsloser in Frankreich und den Vereinigten Staaten. Baden-Baden 2005, ISBN 3-8329-1611-3. mit Dietmar Hüser (Hrsg.): Dossier „Im Westen viel Neues? Das französische Wahljahr 2007“, in: Lendemains, 32. Jg., n°126/7, S. 9–80, . mit Christoph Scherrer, Ute Clement und Jörg Nowak (Hrsg.): Governance und schwache Interessen. Wiesbaden 2010, ISBN 978-3-531-16612-4. mit Christoph Haas und Gisela Riescher (Hrsg.): Zweite Kammern. München 2010, ISBN 3-486-58312-3. mit Peter Bender und Georg Walter (Hrsg.): Europa und der Arabische Frühling. Frankreich, Deutschland und Umbrüche der EU-Politik im Mittelmeer-Raum. Baden-Baden 2013, ISBN 3-8487-0239-8. mit Helen Schwenken (Hrsg.): New Border and Citizenship Politics. Basingstoke 2014, ISBN 978-1-137-32662-1. mit Andreas Gelz und Dietmar Hüser (Hrsg.): Skandale zwischen Moderne und Postmoderne. Interdisziplinäre Perspektiven auf Formen gesellschaftlicher Transgression. Berlin 2014, ISBN 3-11-030765-0.

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