Der Brandkopf beherrscht optisch mit 1151 Metern und mit rundum waldbedeckten, steilen Flanken den unteren Teil des Jachentales. Unterhalb des ostwärtigen Nebengipfels mit 1120 m und dessen sehr steiler Südwest-Flanke liegt das Röhrmoostal, ein Seitental der Jachen ca. 125 m oberhalb des Jachentales. Der Brandkopf besteht vollständig aus festem Plattenkalk;Alexander Lutyi-Lutenko: Bau und Strukturen der Lechtal-Decke im Gebiet der Jachenau. In: Geologica Bavarica. Heft 8, Bayer. Geologisches Landesamt, München 1951, S. 10. er war während der Würmeiszeit komplett vom Eis bedeckt.
mini|links|Historischer Grenzstein auf dem Ostgipfel
Über den Brandkopf verläuft in N-S-Richtung die historische Grenze (von 1332) zwischen dem Klostergericht Benediktbeuern und dem Landgericht Tölz – heute noch die Grenze zwischen dem Bistum Augsburg und dem Erzbistum München und Freising sowie zwischen den Orten Jachenau und Lenggries. Auf dem Ost-Gipfel des Brandkopfes liegt der dazugehörige Grenzstein von 1584 mit „beider Herren Wappen“, dem „doppelten Abtstab“ des Klosters und dem „Hebscheidt“ des herzoglichen Landgerichts.Jost Gudelius: Doppelter Abtstab und Hebscheidt, Grenzsteine und Felsmarchen zwischen dem Klostergericht Benediktbeuern und dem Landgericht Tölz. Schneemann-Verlag, Jachenau 2014, ISBN 978-3-9815341-7-7, S. 50.
Einzelnachweise
Kategorie:Geographie (Jachenau)