Alexa Zellentin (geboren 1977) ist eine deutsche Philosophin, Hochschullehrerin und Publizistin.
Wissenschaftliche Karriere Zellentin machte 1997 in München Abitur, studierte Philosophie an der Universität Leipzig und schloss mit dem Magister ab. Sie errang 2009 einen Master of Science (MSc) und 2012 einen Doktortitel an der Oxford University in Normativer Politischer Theorie und Politischer Philosophie. In ihrer Doktorarbeit Liberal neutrality beschäftigte sie sich mit dem Thema Kulturelle Vielfalt. Im Rahmen eines Postdoktorandenprojekts an der Universität Graz begann sie sich mit der globalen Erwärmung zu beschäftigen.
Zellentin arbeitet seit 2014 als Assistant Professor für Normative Politische Theorie an der School of Politics and International Relations des Dublin University College. 2017 erhielt sie finanzielle Unterstützung vom Schweizerischen Nationalfonds für das Projekt „Outcome Responsibility and Remedial Responsibility for Climate Action“ (Ergebnis- und Abhilfeverantwortung für Klimaschutzmaßnahmen). Sie beschäftigt sich mit der Fragestellung, was es für einen Rechtsrahmen braucht, um Bürgerinnen und Bürger als frei und gleich zu behandeln. Ihr geht es dabei um Gerechtigkeitsfragen im Zusammenhang mit kulturellen Aspekten des Klimawandels wie Zwangsmigration und Kulturverlust.
Zellentin war bis 2020 Mitglied des Herausgeberteams der Philosophiezeitschrift Ethical Theory and Moral Practice.
Veröffentlichungen (Auswahl) Monografien und Sammelbände
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Einzelnachweise
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