mini|Das Museumsgebäude Das Museum für zeitgenössische Kunst () auf der Insel Andros ist ein Ausstellungshaus der Basil und Elise Goulandris Foundation. Das Museum wurde 1979 als erstes Museum für zeitgenössische Kunst in Griechenland gegründet.

Geschichte und Gebäude Die Idee für das Museum für zeitgenössische Kunst entstand, als der Bildhauer Michalis Tombros, dessen Familie aus Andros stammt, eine Reihe seiner Werke der Stadt vermachte. Der auf Andros geborene Reeder Basil Goulandris finanzierte durch die Basil und Elise Goulandris Foundation einen 200 m² großen Museumsbau, der von dem Architekten Stamos Papadakis entworfen wurde. Zudem stellte Goulandris mit seiner Frau Elise dem Museum ergänzend weitere Kunstwerke griechischer Künstler des 20. Jahrhunderts zur Verfügung. Das Museum wurde am 28. Juli 1979 in der Inselhauptstadt Andros (auch Chora genannt) eröffnet. Das Gebäude befindet sich in der heute nach dem Sammlerpaar benannten Treppengasse Odós Vasíli ke Elízas Goulandrí (). Nachdem das Museum vom Publikum gut angenommen wurde, gab die Goulandris Foundation einen 1000 m² großen Erweiterungsbau in Auftrag, dessen Planung vom Architekten Christos Kontovounisios stammt. Die umgebenden Gärten wurden von der Planerin Miranda Spiliotopoulou-Vazaka gestaltet.Informationen zum Museum auf der Website www.androssecrets.com Der Neubau wurde am 20. Juli 1986 eingeweiht. Dort finden seit 1987 jährlich ein bis zwei Wechselausstellungen statt.Informationen zum Ausstellungsprogramm auf der Website der Basil und Elise Goulandris Foundation

Ausstellungen 1987: Pablo Picasso–František Kupka–Henri Cartier-Bresson 1988: Henri Matisse 1989: Wassily Kandinsky 1989: George Bouzianis 1990: Balthus 1991: Dimitrios Galanis 1992: Alberto Giacometti 1992: Odysseas Elytis 1993: Paul Klee 1994: Marc Chagall und das Mittelmeer 1995: Giorgio de Chirico und der griechischer Mythos 1996: Auguste Rodin–Camille Claudel 1997: Sichtlinien, Meilensteine der Fotografiegeschichte 1998: Blick auf das Jahrhundert, Werke des 20. Jahrhunderts aus der Basil und Elise Goulandris Foundation und weiteren Privatsammlungen 1999: Klassiker der modernen Kunst, Werke der Basil und Elise Goulandris Foundation 2000: Henry Moore 2001: Der Mythos der Frau in der modernen griechischen Malerei 2001: Henri de Toulouse-Lautrec 2002: Joan Miró 2003: Georges Braque 2004: Pablo Picasso und Griechenland 2005: Metamorphosis, britische Kunst der 1960er Jahre 2006: Panayiotis Tetsis 2007: André Masson und das antike Griechenland 2008: Yannis Moralis 2009: Paul Delvaux und die Antike 2010: Isamu Noguchi 2011: Nikos Hadjikyriakos-Ghika 2012: Annäherung an den Surrealismus, Werke von griechischen und internationalen Künstlern 2013: Darstellungen der Transzendenz, von der byzantinischen Tradition zur modernen Kunst, Werke griechischer Künstler des 19. und 20. Jahrhunderts 2014: Sophia Vari 2015: Man Ray 2016: George Zongolopoulos 2017: Nikos Engonopoulos 2018: Dimitris Mytaras 2019: Constantin Byzantios (Dico Byzantios) 2020: Ansätze zur Abstraktion griechischer Künstler der Diaspora, Werke aus der Sammlung der Basil & Elise Goulandris Foundation 2021: George Rorris 2021: Andrew Levitas 2022: Sotiris Sorogas 2022: Alexandra Athanassiades

Weblinks

Informationen zum Museum für zeitgenössische Kunst auf der Website der Basil & Elise Goulandris Foundation

Einzelnachweise

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