Unter Legung versteht man die Art der Zuführung der Fäden zu den Nadeln beim Herstellen von Kettengewirken mit Hilfe von Lochnadeln in der Legebarre.Autorenkollektiv: Handbuch der Textilwaren. Bd. 2, Fachbuchverlag Leipzig 1972, S. 224.Fabia Denninger, Elke Giese: Textil- und Modelexikon. Bd. A–K bzw. Bd. L–Z. 8., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage, Deutscher Fachverlag GmbH, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-87150-848-9, S. 410.
Die Legung besteht aus Überlegung, Unterlegung und Schwingen (Durchschwingen und Zurückschwingen) in den Nadelgassen. Sie bestimmt wesentlich die Bindung des Kettengewirkes.Ines Wünsch: Lexikon Wirkerei und Strickerei. Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-87150-909-4, S. 125. Die Legung kann in einem Legungsbild dargestellt werden. Die Nadeln werden dabei in der Draufsicht als Punkte dargestellt.Marcus Oliver Weber, Klaus-Peter Weber: Wirkerei und Strickerei – Technologien – Bindungen – Produktionsbeispiele. 6., völlig überarbeitete und aktualisierte Auflage, Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 2014, ISBN 978-3-86641-299-6, S. 178.
Die Basis-Legungen der Kettenwirkerei sind: Franselegung, Trikotlegung, Tuchlegung, Satinlegung und Samtlegung.
Einzelnachweise
Kategorie:Maschenware Kategorie:Bindung (Wirkerei)