Die Liste der Stolpersteine in Hatzenport enthält die Stolpersteine, die im Rahmen des gleichnamigen Kunst-Projekts von Gunter Demnig in Hatzenport verlegt wurden. Mit ihnen soll an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert werden, die in Hatzenport lebten und wirkten.
Stolpersteine Adresse Name Inschrift Verlegedatum Bild / Anmerkung Moselstraße 20() Hier wohnte Bernhard Oster Jg. 1871 deportiert 1942 Maly Trostinec ermordet zentriert|mini|Stolperstein für Bernhard Oster Bernhard Oster (geb. 3. Januar 1871 in Löf; gest. nach dem 20. September 1942 im Vernichtungslager Treblinka) war der Sohn des jüdischen Händlers David Oster und Babetta Oster, geborene Forst, aus Löf. Er lässt sich bis etwa 1905 als Händler oder Krämer in Löf, Hausnummer 31, nachweisen. Anschließend verzog er nach Hatzenport, wo er zunächst als Viehhändler tätig war. Er wohnte dort 1926 und 1928 in der Moselstraße 42 sowie 1936 und 1940 in der Oberstraße 35, wo er zuletzt eine kleine Pension betrieb. Er war verheiratet mit Paula Gottlieb aus Ebernburg, dem heutigen Stadtteil von Bad Münster am Stein. Aus der Ehe ging eine Tochter Erna Elvira Oster (geb. 13.5.1906 in Hatzenport) hervor. Bernhard Oster wurde am 27. Juli 1942 mit dem Transport III/2, Zug Da 76 (Personentransportnummer 323), der von Luxemburg über Trier kommend, ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Als letzte Wohnadresse ist in der Transportliste für ihn Hatzenport, Moselstraße 3, vermerkt. Bereits am 19. September 1942 erfolgte seine weitere Deportation mit dem Transport Bo, Zug Da 83 (Personentransportnummer 1731). Der Zug erreichte am 21. oder 22. September 1942 das Vernichtungslager Treblinka, wo er wahrscheinlich noch am selben Tag ermordet wurde.
Seine Tochter Erna Oster hatte 1930 in Hatzenport den Kaufmann Leopold Frenkel geheiratet und konnte mit ihm 1939 über die Niederlande in die Vereinigten Staaten auswandern. online Sie starb am 12. April 1993 in Broward County (Florida). Hier wohnte Paula Oster geb. Gottlieb Jg. 1881 deportiert 1942 Maly Trostinec ermordet zentriert|mini|Stolperstein für Paula Oster Paula Oster, geborene Gottlieb, (geb. am 31. August 1881 in Ebernburg; gest. nach dem 20. September 1942 im Vernichtungslager Treblinka) war die Tochter des jüdischen Ehepaars Emanuel Gottlieb und Wilhelmina Gottlieb, geborene Gans, aus Ebernburg. Sie war verheiratet mit dem Viehhändler Bernhard Oster.
Paula Oster wurde am 27. Juli 1942 mit dem Transport III/2, Zug Da 76 (Personentransportnummer 324), der von Luxemburg über Trier kommend, ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Als letzte Wohnadresse ist in der Transportliste für sie Hatzenport, Moselstraße 3, vermerkt. Bereits am 19. September 1942 erfolgte ihre weitere Deportation mit dem Transport Bo, Zug Da 83 (Personentransportnummer 1732). Der Zug erreichte am 21. oder 22. September 1942 das Vernichtungslager Treblinka, wo sie wahrscheinlich noch am selben Tag ermordet wurde.
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Einzelnachweise
Hatzenport !Stolpersteine Kategorie:Judentum im Landkreis Mayen-Koblenz