mini|St. Antonius (Rottenberg)

St. Antonius ist die römisch-katholische Pfarrkirche von Rottenberg, einem Gemeindeteil des Marktes Hösbach im unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg in Bayern. Das denkmalgeschützte Bauwerk entstand Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Pfarrei gehört zur Pfarreiengemeinschaft St. Vitus im Vorspessart (Rottenberg) im Dekanat Aschaffenburg-Ost des Bistums Würzburg. Kirchenpatron ist Antonius von Padua.

Beschreibung Die neubarocke Saalkirche wurde 1904 erbaut. Sie besteht aus einem Langhaus, einem eingezogenen, dreiseitig geschlossenen Chor im Osten, einem Chorflankenturm an dessen Nordwand und ihm gegenüber der Sakristei. Das oberste Geschoss des mit einer Zwiebelhaube bedeckten Chorflankenturms beherbergt die Turmuhr und den Glockenstuhl. Die mit einem Volutengiebel bedeckte Fassade im Westen ist durch Lisenen in drei Bereiche gegliedert, im mittleren befindet sich innerhalb eines Anbaus das Portal. Das Giebeldreieck der Fassade zeigt ein Relief des Auge der Vorsehung.

Der Hochaltar mit einer vergoldeten Figur des Apostels Petrus im Zentrum und zwei flankierenden Heiligen stammt aus der Zeit des Barock. Der südliche Seitenaltar mit einem Altarbild der Anbetung der Könige wurde um 1780, der nördliche, ein Marienaltar mit einer Darstellung der Maria Immaculata wurde um 1730 gebaut. Alle Altäre stammen aus St. Peter und Paul (Petersberg). Die Glasmalereien in den ovalen Fenstern stellen Propheten des Alten Testaments und die Apostel Petrus und Paulus dar.

Orgel Die Orgel mit 14 Registern, zwei Manualen und einem Pedal wurde 1906 von Martin Joseph Schlimbach gebaut. Drei weitere Register im zweiten Manual kamen 1978/1979 durch Orgelbau Hoffmann (Ostheim/Rhön) hinzu: Eine Fugara 4′, Flageolet 2′ und die Mixtur III. Bei der Restaurierung 1999 durch Orgelbau Weiß (Zellingen) wurde im ersten Manual eine Trompete 8′ ergänzt sowie die Fugara 4′ im zweiten Manual durch eine Vox Coelestis 8′ getauscht.Information zur Orgel

alternativtext=Orgelgehäuse mit Spieltisch|mini|Orgelgehäuse mit Spieltisch Das Kegelladeninstrument hat nun 18 Register bei mechanischer Spiel- und Registertraktur. I Manual C–f31. Bourdon 16′2. Principal 8′3. Hohlflöte 8′4. Gamba 8′5. Octave 4′6. Rohrflöte 4′7. Mixtur-Cornett IV ′8. Trompete 8′ (W) II Manual C–f39. Geigenprinzipal 8′10. Liebl. Gedeckt 8′11. Salicional 8′12. Vox Coelestis 8′ (W) 13. Flöte dolce 4′14. Flageolet 2′ (H) 15. Mixtur III ′ (H) Pedalwerk C–f116. Violon 16′17. Subbass 16′18. Cello 8′

Koppeln: II/I, I/P, II/P Spielhilfen: Feste Kombinationen P, F und T als Tritte H = Anpassungen von Orgelbau Hoffmann (1978/1979) W = Anpassungen von Orgelbau Weiß (1999)

Literatur

Weblinks

, Aktennummer D-6-71-130-33 Pfarreiengemeinschaft St. Vitus im Vorspessart

Einzelnachweise

Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Aschaffenburg Kategorie:Pfarrkirche des Bistums Würzburg Kategorie:Antonius-von-Padua-Kirche Kategorie:Saalkirche in Bayern Antonius Kategorie:Erbaut 1904 Kategorie:Kirchengebäude in Europa Antonius Kategorie:Neobarockes Bauwerk in Bayern Kategorie:Neobarockes Kirchengebäude Kategorie:Disposition einer Orgel