Susan G. Pedersen FBA (* 31. August 1959 in Tokio) ist eine kanadische Historikerin und Gouverneur Morris Professor of History an der Columbia University. Ihre Forschungsgebiete liegen in der britischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, Frauengeschichte, Siedlerkolonialismus und der Geschichte der internationalen Institutionen.
Leben Die Kanadierin Pedersen wuchs in Japan auf. Sie schloss ihr Studium 1982 am Radcliffe College mit dem Bachelor ab und absolvierte M.A. (1983) und Ph.D (1989) an der Harvard University, wo sie als Assistenzprofessorin lehrte und als Dekanin für Undergraduate Education tätig war. 2003 wechselte sie an die Columbia University.
Pedersen verfasste Biografie über Eleanor Rathbone und schrieb über das Mandatsystem des Völkerbunds (2015). Dafür erhielt sie den Cundill Prize in Historical Literature. 2005/06 war sie Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin und hatte eine Guggenheim Fellowship. Sie war 2009 Bosch Fellow in Public Policy an der American Academy in Berlin, Fellow der American Academy of Arts and Sciences (2016) und Fellow der British Academy (2020). 2022 wurde ihr der Bielefelder Wissenschaftspreis verliehen.Bielefelder Wissenschaftspreis 2022 geht an Kanadierin Susan Pedersen. Radio Bielefeld, 9. Oktober 2022, abgerufen am 10. Oktober 2022. Im selben Jahr war sie Leverhulme Gastprofessorin an der Cambridge University.
Schriften
The Guardians: The League of Nations and the Crisis of Empire, Oxford University Press, 2015, ISBN 978-0-19-973003-2 mit Caroline Elkins (Hrsg.): Settler Colonialism in the Twentieth Century, Routledge, 2005, ISBN 978-0-415-94924-8.
Weblinks
Belege
Kategorie:Historiker (Neuere und Neueste Geschichte) Kategorie:Hochschullehrer (Columbia University) Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Kategorie:Mitglied der British Academy Kategorie:Kanadier Kategorie:Geboren 1959 Kategorie:Frau