Nacha Guevara, bürgerlicher Name Clotilde Acosta, geboren am 3. Oktober 1940 in Mar del Plata, Buenos Aires, Argentinien, ist eine argentinische Sängerin, Tänzerin und Schauspielerin.

Leben

Sie ist die Tochter von Clotilde Isolina BadaluccoEs de familia: la madre de Nacha Guevara tiene 101 años y sorprendió a su nieto en un video www.lavoz.com.ar verfasst am 24. März 2021, abgerufen am 11. September 2022 (spanisch) und Estanislao Hipólito „Polo“ Acosta. Dieser war Mitglied des Fußballvereins CA Mar del Plata.El Atlético y una rica historia que hoy cumple 105 años www.lacapitalmdp.com verfasst am 26. August 2011, abgerufen am 11. September 2022 (spanisch) Einer ihrer Söhne ist der Regisseur Ariel del Mastro.

Beginn der Karriere Guevara begann ihre Karriere als Model. Danach machte sie eine Ausbildung als Theaterschauspielerin. 1967 debütierte sie im Film Cómo seducir a una mujer. Anschließend hatte sie Rollen in Ufa con el sexo und Juan Lamaglia y señora.Nacha Guevara: la vida a su manera www.lanacion.com.ar verfasst am 28. Juli 1996, abgerufen am 11. September 2022 (spanisch) Neben der Schauspielkarriere war Guevara auch bestrebt, als Sängerin aufzutreten, und so präsentierte sie sich – nun bereits unter ihrem Künstlernamen Nacha Guevara – im Instituto Di Tella in Buenos Aires, einem Künstlerzentrum, das der Avantgarde zugeordnet wurde. Zum Ende der Militärdiktatur Juan Carlos Onganías (1966–1970) wurde dieses Zentrum wegen Verstößen gegen die Moral geschlossen. Im Di Tella hatte Guevara Kontakt mit der Gruppe Les Luthiers, deren Mitglied Marcos Mundstock von Guevara bei einem Streit eine Stichwunde im Gesicht beigebracht wurde. Guevara wurde hierfür zu zwei Monaten Haft auf Bewährung verurteilt.

Exil

In den 1970er Jahren erhielt sie, gemeinsam mit anderen Künstlern und Intellektuellen (Héctor Alterio, Horacio Guarany, Luis Brandoni, Norman Briski), Morddrohungen seitens der rechtsextremen, paramilitärischen Organisation Triple A. Es wurden Bombenanschläge auf Theaterhäuser, in denen sie auftreten sollte, verübt. Darauf verließ sie das Land und blieb auch während der Zeit der argentinischen Militärdiktatur (1976–1983) im Exil. Während der Jahre lebte sie in Peru, Mexiko und Spanien. 2022 beantragte sie bei der argentinischen Regierung eine Entschädigung in Höhe von 11,4 Millionen Pesos.De $11,4 millones www.clarin.com verfasst am 14. April 2022, abgerufen am 18. September 2022 (spanisch)

Rückkehr 1984 kehrte sie nach Argentinien zurück und setzte ihre künstlerische Karriere fort. 1991 erhielt sie für ihre Darbietung als Eva in einer TV-Musikshow einen Premio Martín Fierro sowie im selben Jahr einen Premio Konex de Platino. 2001 wurde sie erneut mit einem Premio Konex de Platino als „Musicaldarstellerin des Jahrzehnts“ ausgezeichnet.

Politisches Engagement Nachdem sie bereits 1999 die Kandidatur des Peronisten Eduardo Duhalde unterstützt hatte, trat sie 2009 selbst als Kandidatin der Frente para la Victoria für das argentinische Parlament (Congreso de la Nación) an. Sie erhielt einen Sitz, den sie jedoch nach eigenen Angaben „aus persönlichen Gründen“ nicht antrat. Später äußerte sie sich auch kritisch gegenüber dem von ihr zuvor unterstützten Kirchnerismus und monierte, dass „Freidenker“ dort nicht erwünscht seien.Nacha Guevara, enojada con el Gobierno www.lanacion.com.ar verfasst am 24. September 2012, abgerufen am 11. September 2022 (spanisch)

Filmografie

1966: Cuatro hombres para Eva (TV-Serie) 1967: Cómo seducir a una mujer 1968: Ufa con el sexo 1970: Juan Lamaglia y señora 1986: Die Leidenschaft der Miss Mary (Miss Mary) 1992: Die dunkle Seite des Herzens (El lado oscuro del corazón) 1992: Cuatro caras para Victoria 1993: Funes, un gran amor 1993: Peor es nada (TV-Serie, 1 Episode) 1995: Stirb nicht, ohne mir zu sagen, wohin du gehst (No te mueras sin decirme adónde vas) 1998: Alas, poder y pasión (TV-Serie, 120 Episoden) 1999: Héroes y demonios 2001: El lado oscuro del corazón 2 2003: Disputas (TV-Mini-Serie, 5 Episoden) 2004: Padre Coraje (TV-Serie, 1 Episode) 2004: Sangre fría (TV-Mini-Serie, 1 Episode) 2005: Botines (TV-Mini-Serie, 2 Episoden) 2006: El tiempo no para (TV-Serie, 128 Episoden) 2006: Mujeres asesinas (TV-Serie, 1 Episode) 2011: Cruzadas 2016: Memoria AMIA: La memoria (Musikvideo) 2018: Dichos (TV-Serie) 2018: Morir de Amor (TV-Mini-Serie, 12 Episoden) 2022: Los Bastardos

Nominierungen und Auszeichnungen 1969: Premio Estrella 1979: Premio Valladolid 1991: Orden de Mayo für ihre musikalischen Leistungen (Argentinien) 1991: Premio Konex in Platin für ihre Leistungen in „Una década de realizaciones 1980-1990“ 1996: Premio ACE (Asociación de Cronistas del Espectáculo) für „Nacha de noche“ 1999: Premio ACE für die Show „Nacha canta Discépolo“ (in Spanisch: „La vida en tiempo de tango“) 2001: Premio Konex de Platino „Actriz de musical de la década“ 2003: Premio Magazine für ihr Lebenswerk 2003: Grammy Latino für das beste Klassik-Album „Historia del soldado“ gemeinsam mit Paquito D’Rivera 2004: Martín Fierro für “Padre Coraje” Premios Ace: „Eva, el gran musical Argentino“bis hier: Nacha Guevara in der Datenbank von www.fundacionkonex.org abgerufen am 30. September 2022 (spanisch) 2004: Premio Martin Fierro 2004: Premios Clarín 2005: Premio Martin Fierro (Gewinner) 2006: Premio Martin Fierro (nominiert) 2007: Premio Martin Fierro (nominiert) 2009: Premios Clarín 2015: Premio Martin Fierro (TV Special)bis hier:

Weblinks

Einzelnachweise

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