mini|hochkant=1.2|Landschaft der Mulden von Maïné-Soroa (2017) Die Mulden von Maïné-Soroa () sind ein weitläufiges System aus zwischen Dünen gelegenen fruchtbaren Senken in der Gegend der Stadt Maïné-Soroa in Niger.

Geographie Die Mulden von Maïné-Soroa bilden eine der agroökologischen Makrozonen Nigers. Ihr 100 km² großes Gebiet erstreckt sich über Teile der Gemeinden Maïné-Soroa, Bouné, Foulatari, Goudoumaria, Gouré und N’Guelbély in den Regionen Diffa und Zinder. Die feuchten, bewaldeten Mulden liegen in einer Dünenlandschaft und weisen braun-rote Böden und Vertisole auf. Das Grundwasser befindet sich durchschnittlich in einer Tiefe von 0,5 Metern.

Zu den bedeutenden Siedlungen in der Zone zählen: Ambouram Ali, Chéri, Farga, Gabtiari, Maï Lawan, Maïné-Soroa (Gemeindehauptort) und Mounouk in der Stadtgemeinde Maïné-Soroa, Bassori und Karguéri in der Landgemeinde Bouné, Foulatari (Gemeindehauptort) in der Landgemeinde Foulatari, Ari Boudiram, Djadjiri Canada, Djougoumaram, Garoua, Goudoumaria (Gemeindehauptort), Guirsilik, Kadella Boua Canada, Karagou Mandaram, Kilakam, Kodjiméri, Kouloumfardou, Kousséri Koura, Kri Bitoa Kaday und Sissi in der Landgemeinde Goudoumaria, Kilakinna, Nguel Kouri, Soubdou und Yari in der Stadtgemeinde Gouré sowie Goudéram in der Landgemeinde N’Guelbély.

Der hohe Hügel Daoum ist eine landschaftlich dominierende Erhebung in der Dünenlandschaft.

Wirtschaft In den Mulden von Maïné-Soroa werden Gemüse mittels Bewässerung sowie Obst angebaut. Die landwirtschaftlichen Aktivitäten sind durch Versandung, Versalzung und einen sinkenden Grundwasserspiegel gefährdet. Zum Schutz der Mulden wurden verschiedene Maßnahmen gesetzt.

Literatur

Einzelnachweise

Kategorie:Diffa (Region) Kategorie:Zinder (Region) Kategorie:Landschaft in Niger Kategorie:Landschaft in Afrika