mini|hochkant|St. Nikolaus (Polsingen) im April 2012 Die denkmalgeschützte, evangelisch-lutherische Pfarrkirche St. Nikolaus steht in Polsingen, einer bayerischen Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Die Kirche ist unter der Denkmalnummer D-5-77-162-9 als Baudenkmal in der Bayerischen Denkmalliste eingetragen.Evangelisch-lutherische Pfarrkirche Sankt Nikolaus, Liste der Baudenkmäler in Polsingen, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (PDF, abgerufen am 29. August 2022). Die mittelalterlichen und frühneuzeitlichen untertägigen Bestandteile der Kirche sind zusätzlich als Bodendenkmal (Nummer: D-5-7030-0153) eingetragen. Das Patrozinium der Kirche ist der hl. Nikolaus von Myra. Die Kirchengemeinde gehört zum Dekanat Heidenheim im Kirchenkreis Ansbach-Würzburg der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.
Lage Das Bauwerk mit der postalischen Adresse Raiffeisenstraße 4 steht umgeben von weiteren denkmalgeschützten Bauwerken innerhalb des Polsinger Ortskerns an einer Nebenstraße südlich der Hauptstraße auf einer Höhe von 443 Metern über NHN. Die Straße vor der Kirche ist platzartig erweitert. Die Kirche liegt innerhalb des Dorffriedhofs. Unweit wurden Körpergräber des Mittelalters gefunden.Topographische Karten, Bayerisches Vermessungsamt (BayernAtlas). Abgerufen am 29. August 2022.
Beschreibung mini|Innenraum Die Saalkirche wurde nach einem Entwurf von Hans Sigismund von Wöllwarth 1595/96 anstelle eines Vorgängerbaus von um 1400 erbaut. Damit ist sie der erste evangelisch-lutherische Kirchenneubau in der Hahnenkammregion. Der Chorturm wurde 1755 nach einem Plan von Johann David Steingruber barockisiert und mit einem achteckigen Geschoss aufgestockt, das die Turmuhr und den Glockenstuhl beherbergt, und mit einer Glockenhaube bedeckt. 1960/61 wurde die Kirche saniert.
Ausstattung Der Altar stammt aus den 1590er Jahren und wird von einem lebensgroßen Kruzifix geschmückt. Im Langhaus finden sich eine barocke Kanzel, Kirchengestühl sowie Epitaphien der Familie Wöllwarth.
Orgel mini|Empore mit Orgel Die Orgel mit 8 Registern auf zwei Manualen und Pedal wurde 1965 von August Bittner, Eichstätt erbaut. Sie ersetzte ein Instrument der Firma G. F. Steinmeyer aus dem Jahr 1868.
Die Disposition der Bittner-Orgel lautet:Orgeldatenbank Bayern v5 (2009) (online), abgerufen am 24. September 2026. I Manual C–g3 Singend Gedeckt 8′ Nachthorn 4′ Oktave 2′ II Manual C–g3 Rohrpfeife 8′ Prinzipal 4′ Mixtur IV 2′ Pedal C–f1 Subbaß 16′ Pommer 8′
Koppeln: II/I, I/P, II/P Bemerkungen: Schleiflade, mechanische Spiel- und Registertraktur, Spielschrank
Literatur
Weblinks
Pfarrei Ursheim-Trendel-Polsingen St. Nikolaus auf Fränkisches-Seenland.de Lage der Kirche im
Einzelnachweise
Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Kategorie:Kirchengebäude des Kirchenkreises Ansbach-Würzburg Kategorie:Chorturmkirche Kategorie:Saalkirche in Bayern Kategorie:Nikolaikirche Nikolaus Kategorie:Kirchengebäude in Europa Kategorie:Erbaut im 16. Jahrhundert Nikolai Kategorie:Bodendenkmal in Polsingen Kategorie:Disposition einer Orgel