mini|400px|Geologische Übersichtskarte des Harzes (K. Stedingk, Landesamt für Geologie und Bergwesen Sachsen-Anhalt) Das Meisdorfer Becken (nach dem Ort Meisdorf) am nördlichen Rand des Unterharzes ist eine der geologischen Einheiten des Harzes.
Es ist ein eingesenktes großes Rotliegendbecken.Wozu im Harz auch das Ilfelder Becken, das Ostharzer Rotliegende und das Westharzer Rotliegende zählen (vgl. mineralienatlas.de : Der Harz) Es befindet sich östlich des Ortes Ballenstedt.
Abgesehen von Tuffen fehlen im Meisdorfer Becken vulkanische Ergüsse völlig.Hercynia, Band 27, 1990, S. 180 (nach Schriel 1923, Steiner 1966)
In dieser nordöstlichen Verlängerung des „erzgebirgisch“ streichenden Saar-Selke-Troges finden sich kohlenführende Rotliegendschichten.Wilfried Liessmann: Historischer Bergbau im Harz: Ein Kurzführer. 2013, S. 294
Die Veröffentlichung der Neukartierung des gesamten Meisdorfer Beckens erfolgte 1966 durch Walter Steiner (Weimar).vgl. Zeitschrift für das Gesamtgebiet der Geologie und Mineralogie sowie der angewandten Geophysik, Band 20, Deutsche Gesellschaft für Geologische Wissenschaften, 1971, S. 1013
Siehe auch Untergliederung des Rotliegend
Literatur Walter Steiner: Das Rotliegende des Meisdorfer Beckens (Harz). Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie, 1966 Gerhard H. Bachmann: Geologie von Sachsen-Anhalt. 2008 Egon Hasse: Die Geologie des Harzes, in: Arbeitskreis Paläontologie Hannover (3. Jahrg. 1975) angeschlossen der Naturkundeabteilung des Niedersächsischen Landesmuseums. Leitung: Werner Pockrandt, S. 5–11 (worin von insgesamt 14 „Geologischen Harzeinheiten“ gesprochen wird) Sabrina Krieger: Erdgeschichte zum Anfassen: Die Geologie des Harzes, neu aufbereitet unter Einbeziehung geotouristischer Möglichkeiten und Einrichtungen am Beispiel der geologischen Lehrpfade im Harz. Diplomica, 2002
Weblinks Geopunkt Strulle Meisdorf (Infotafel des Regionalverbandes Harz) Das Meisdorfer Becken Zur Geologie und Petrographiedes Südharzer Rotliegenden (Georg Müller, Clausthal)
Einzelnachweise und Fußnoten
Kategorie:Regionalgeologische Einheit des Harzes