Tania Moreno Matveeva (* 29. Januar 2002 in Madrid) ist eine spanische Beachvolleyballspielerin.
Karriere Tania Moreno wurde als Kind von ihrer Mutter Olga Matwejewa trainiert und nahm bereits als Zehnjährige an nationalen Beachvolleyballturnieren teil. Mit dreizehn Jahren startete sie auch international, die beiden ersten Jahre an der Seite von María Belén Carro. Bestes Ergebnis der beiden gebürtigen Madrileninnen war das Erreichen des Viertelfinales bei der U18-Europameisterschaft in Brno 2016. Drei Jahre später war Moreno weiterhin spielberechtigt für die U18-EM und erreichte mit Ana Vergara das Finale bei der Veranstaltung in Baden. Mit ihrer neuen Stammpartnerin Daniela Álvarez Mendoza wurde Tania Moreno Matveeva in der gleichen Saison Dritte bei der U20-EM in Göteborg sowie 2022 U22-Europameisterin in Vlissingen. Vier Jahre zuvor hatten die beiden Spanierinnen den fünften Rang bei den Olympischen Jugendspielen in Buenos Aires erreicht.
2022 wurde das bis dahin erfolgreichste Jahr für Moreno und Álvarez im Seniorenbereich. So gelang es den beiden Spanierinnen beim Elite16-Turnier in Hamburg, die Qualifikation zu überstehen und trotz einer Dreisatzniederlage gegen die Deutschen Cinja Tillmann und Svenja Müller, diese mit einem einzigen Ballpunkt mehr und damit den besseren Quotienten in der Gruppenphase hinter sich zu lassen und ins Viertelfinale einzuziehen, sodass sie am Ende der Veranstaltung nach der Niederlage gegen die US-amerikanischen Turniersiegerinnen Kelly Cheng und Betsi Flint den geteilten fünften Platz belegten. Eine Woche später besiegten Álvarez Mendoza und Moreno bei der Europameisterschaft in München das deutsche Duo und anschließend die beiden italienischen Beachpaare Reka Orsi Toth und Sara Breidenbach sowie Marta Menegatti und Valentina Gottardi. Im Halbfinale unterlagen die Spanierinnen den zu diesem Zeitpunkt noch aktuellen Europameisterinnen Tanja Hüberli und Nina Brunner sowie im Spiel um die Bronzemedaille den Niederländerinnen Katja Stam und Raisa Schoon, sodass Daniela Álvarez Mendoza und Tania Moreno Matveeva den vierten Platz bei der EM belegten.
Bei der Europameisterschaft 2023 in Wien erreichten Álvarez/Moreno das Endspiel, das sie gegen die Schweizerinnen Nina Brunner und Tanja Hüberli verloren. Bei der Weltmeisterschaft in Tlaxcala erreichten sie als Gruppendritte die Hauptrunde, in der sie gegen die Niederländerinnen Raïsa Schoon und Katja Stam ausschieden. Anschließend belegten Álvarez/Moreno beim Challenge-Turnier in Goa den dritten Platz und standen im Endspiel von Nuvali. Einen weiteren Podestplatz konnten sich die beiden erst in der folgenden Saison erkämpfen, als sie beim gleichwertigen Event im chinesischen Xiamen im Kampf um Bronze gegen Ainė Raupelytė / Monika Paulikienė die Oberhand behielten. Ihr bestes jemals erzieltes Elite16-Ergebnis bis zu diesem Zeitpunkt erreichten sie, als sie in Espinho zunächst die Qualifikation überstanden, anschließend im Pool C alle Gegnerinnen besiegten, ihr Viertelfinale gegen Xue / Xia gewannen und so den vierten Rang erkämpften. Nach zwei Achtelfinalteilnahmen bei gleichwertigen Events in Gstaad und Wien erreichten sie in der Gruppenphase der Olympischen Spiele den zweiten Rang und setzten sich danach gegen Stam / Schoon durch. In der Runde der letzten Acht scheiterten sie an den Silbermedaillengewinnerinnen Melissa / Brandie und belegten so im Endklassement den geteilten fünften Rang. Bei der Europameisterschaft einen Monat später wurden sie nur Siebzehnte, während sie bei der gleichen Veranstaltung im folgenden Jahr die Vorschlussrunde erreichten. Beim Elite16 2025 in Montreal gehörten sie zu den besten acht Duos, während für sie bei der Weltmeisterschaft in Adelaide das Achtelfinale die Endstation bedeutete.
2026 bilden Tania und Sofía Izuzquiza ein Beachpaar. Nach dem zweiten Platz in der Vorrunde des CEV Nations Cups mit der Nationalmannschaft siegten sie beim Futures in der Hauptstadt ihres Heimatlandes. Nach einem siebzehnten Rang beim Elite16 in Ostrava war ihr nächster Auftritt beim Challenge in Alanya. In der Türkei gewannen sie ihren Pool sowie die weiteren Spiele bis zum Einzug ins Halbfinale gegen die tschechischen Zwillinge Kateřina und Anna Pavelková sowie deren Landsfrauen Kylie Neuschaeferová / Martina Maixnerová ohne Satzverlust. In der Vorschlussrunde trafen die Sportlerinnen von der Iberischen Halbinsel zum zweiten Mal an diesem Wochenende auf die Schweizerinnen Joana Mäder / Leona Kernen und brauchten jetzt drei Sätze, um sie in die Begegnung um Bronze zu verweisen. Das Finale beendeten Tania Moreno und Sofía Izuzquiza mit einem deutlichen 21:14, 21:18 gegen die US-Amerikanerinnen Savannah Cory und Devon Newberry zu ihren Gunsten. Dies war für beide Spanierinnen der erste Sieg bei einem hochklassigen Turnier der FIVB World Pro Tour. Auch mit ihrer langjährigen Partnerin Dani hatte Tania nie einen derartigen Sieg errungen. Das neue Duo konnte nach dem geteilten fünften Rang beim Elite16 in Rio de Janeiro einen weiteren großen Erfolg erzielen. Beim kontinentalen Titelkampf in Stare Jabłonki gelang im Halbfinale ein Sieg gegen die amtierenden Weltmeisterinnen Tīna Graudiņa / Anastasija Samoilova und führte nach der Niederlage im Endspiel zur Vizeeuropameisterschaft.
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