Amt in Preußen Name Wanne Provinz Westfalen Regierungsbezirk Arnsberg Landkreis Bochum (1875–1885)Gelsenkirchen (1885–1926) Fläche 11,21 km² (1925) Einwohner 54.424 (1925) Bevölkerungsdichte 4.855 Einw./km² (1925) Gemeinden 5 (1875)2 (1926) Das Amt Wanne war von 1875 bis 1926 ein Amt in den Landkreisen Bochum und Gelsenkirchen in der preußischen Provinz Westfalen. mini|Siegelmarke des Amtes Wanne Geschichte Am 22. Mai 1875 schieden die Gemeinden Bickern, Crange, Eickel, Holsterhausen und Röhlinghausen aus dem Amt Herne aus und bildeten das neue Amt Wanne. „Wanne“ war der Name eines Weilers in der Gemeinde Bickern sowie seit 1867 der Name eines Bahnhofs der Köln-Mindener-Eisenbahn.Zusammensetzung der Gemeinde Bickern, Stand 1839
Bedingt durch den starken Anstieg der Einwohnerzahl des Landkreises Bochum wurde am 1. Juli 1885 aus dem westlichen Teil des Landkreises der neue Kreis Gelsenkirchen gebildet, zu dem nun auch das Amt Wanne gehörte.
Am 1. November 1891 schieden die beiden Gemeinden Eickel und Holsterhausen aus dem Amt Wanne aus und bildeten das Amt Eickel.
Am 13. August 1897 wurde die Gemeinde Bickern in Wanne umbenannt.
Am 28. Oktober 1906 wurde Crange nach Wanne eingemeindet, so dass das Amt Wanne nun aus den beiden Gemeinden Wanne und Röhlinghausen bestand.
Zum 1. April 1926 wurden das Amt Wanne durch das Gesetz über die Neuregelung der kommunalen Grenzen im rheinisch-westfälischen Industriebezirke aufgelöst. Die Gemeinden Wanne und Röhlinghausen wurden Teil der neuen kreisfreien Stadt Wanne-Eickel.
Einwohnerentwicklung Jahr Einwohner Quelle 1885 18.881 Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen 1885 1895 19.206 Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen 1895 1910 52.159 1919 54.220 genealogy.net: Wanne-Eickel 1925 54.424 Das Amt wurde 1891 verkleinert.
Einzelnachweise
Wanne Kategorie:Geschichte (Herne) Wanne Kategorie:Aufgelöst 1926