Carl Thono. V.: Thon, Carl in der Datenbank Niedersächsische Personen (Niedersächsische Personen) der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek in der Version vom 12. September 2012, zuletzt abgerufen am 18. August 2022 oder Karl Thonoke: , Artikel auf der Seite der Schaumburg-Lippischen Landes-Zeitung (SLLZ) in der Version vom 1. März 2018, zuletzt abgerufen am 18. August 2022 (geboren 14. Juni 1867 in Klein Süntel; gestorben 7. Mai 1955 in Nenndorf, Landkreis Grafschaft Schaumburg) war ein deutscher Gärtner.

Leben Carl Thon wirkte von 1891 bis in die Nachkriegszeit 1946 mit dem Titel als „Königlicher Brunnengärtner“ in Bad Nenndorf und war verantwortlich für die Anlagen der dortigen Kurparkanlagen.

Thon bewohnte einst mit seiner Familie das 1906 wegen Baufälligkeit abgerissene alte Gärtnerhaus der Brunnengärtnerei, an deren Stelle er später den an den Stil italienischer Gärten erinnernden Sonnenngarten des Kurparks anlegte. Von 1900 bis 1913 war Thon des Öfteren in Sirmione am Gardasee, um für Kurt von Koseritz den Garten der späteren Villa Cortine zu gestalten.

Auf Thons Initiative entstand der Erlengrund zwischen dem Kurpark und der Cäcilienhöhe, die Kugelahornallee sowie die Süntelbuchenallee.

Ehrungen 1954 wurde Thon mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. 2011 wurde die Carl-Thon-Straße in Bad NenndorfCarl Thon Str in Bad Nenndorf, www.dasoertliche.de, abgerufen am 20. August 2022 nach ihm benannt. Einer der Wege im Erlengrund heißt Carl-Thon-Weg.

Literatur Henning Dormann, Klaus Vohn-Fortagne: Carl Thon. Ein Leben für den Kurpark. In: Schwefel, Schlamm und Sole: Beiträge zur Geschichte der Stadt Bad Nenndorf. Band 1, Hrsg.: Stadt Bad Nenndorf, Bad Nenndorf,

Einzelnachweise

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