mini|Magdeburger Dreier von 1622
mini|Abbildungen verschiedener Dreier- oder auch „Dreyer“-Prägungen
Das Dreipfenniggröschlein, auch Dreier genannt, war eine anfangs in Sachsen ab dem 16. Jahrhundert geprägte Münze. Die auch als Dreier bezeichnete sächsische PrägungKlaus Barber: Dreier. Altes Kleingeld, in ders.: 007 ist auf 17. Berühmte Zahlen und ihre Geschichten, Köln: Bastei Lübbe, 2015, ISBN 978-3-404-60821-8 und ISBN 3-404-60821-6, S. 70; Vorschau über Google-Bücher wurden anfangs nach der Münzordnung von Herzog Georg dem Bärtigen aus dem Jahr 1534 geprägt und wurden somit Teil zunächst der sächsischen Münzgeschichte. Dabei sollten 4 Stücke auf 3 Zinsgroschen gehen.Leipziger historische Abhandlungen, Bände 16 – 18 (1910), S. 20 (Anmerkung 4); Vorschau über Google-Books Die Münzen wurde zunächst aus Silber oder aus der Silber-Kupfer-Legierung Billon hergestellt.
Das mit der Zahl „3“ versehene Geldstück, das später nur noch aus Kupfer produziert wurde, verbreitete sich als Zahlungsmittel bis zum 19. Jahrhundert auch in anderen Staaten des gesamten mittel- und norddeutschen Raums, darunter als „Dreipfennigstück“ im Königreich Preußen und im Herzogtum Braunschweig.Richard Klimpert: Lexikon der Münzen, Maße und Gewichte. Zählarten und Zeitgrößen aller Länder der Erde, Berlin: Verlag von C. Regenhardt, 1885, S. 63; Google-Books Doch auch in anderen europäischen Ländern war ein Dreier eine übliche Kleinmünze.
Weblinks
Dreier der Stadt Halberstadt von 1633 aus dem Domschatz und Dom St. Stephanus und St. Sixtus zu Halberstadt der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Abbildung und Erläuterung über das Portal museum-digital
Einzelnachweise
Kategorie:Deutsche Münze