mini|Pauline Hall mini|Pauline Hall Pauline Hall (geb. 2. August 1890 in Hamar (Hedmark); gest. 24. Januar 1969 in Oslo) war eine norwegische Komponistin, Arrangeurin und Musikkritikerin.
Leben Von 1909 bis 1914 studierte sie Komposition in Oslo, mit einer Unterbrechung in Paris von 1912 bis 1913. Der Einfluss der französischen Musik (vor allem Claude Debussy und Maurice Ravel) und der französischen Kultur im Allgemeinen war für Hall entscheidend. So ist eines ihrer wichtigsten Werke die Verlaine-Suite für Orchester (1929)"Verlaine Suite" for orchestra (1929) - Klangbeispiel. Viele Jahre schrieb sie auch als Musikkolumnistin für das Dagbladet, eine der größten Zeitungen Norwegens. 1938 gründete und leitete sie die Norwegische Gesellschaft für Neue Musik (Ny Musikk), d. h. die norwegische Sektion der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik IGNM/ISCM und stand dieser bis 1961 vor. 1952–53 präsidierte sie im Kollektiv zusammen mit Benjamin Frankel, Stanley Glasser, Carlos Riesco und Lex van Delden die ISCM.
Auf die Frage, wovon sie lebe, gab sie einmal zur Antwort:
Literatur Michael Custodis: Blinde Flecken. Grundzüge der norwegischen Musikhistoriografie nach 1945. Mainz : Schott Campus, 2018
Weblinks Pauline Hall – nbl.snl.no Pauline Hall – snl.no Pauline Hall – mugi.hfmt-hamburg.de Pauline Hall: wer Grieg nachläuft, rennt in eine Sackgasse – wdr.de
Einzelnachweise und Fußnoten
Kategorie:Komponist (Norwegen) Kategorie:Musikkritiker Kategorie:Arrangeur Kategorie:Norweger Kategorie:Geboren 1890 Kategorie:Gestorben 1969 Kategorie:Frau