mini|Lage der Präfektur Tōkyō (rot) Diese Liste der Landschaftlich Schönen Orte in der Präfektur Tōkyō umfasst Kulturgüter der Art Landschaftlich Schöner Ort und Besonderer Landschaftlich Schöner Ort, die in der japanischen Präfektur Tōkyō liegen. Diese können auf nationaler Ebene durch den Minister für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie oder den Leiter des Amtes für kulturelle Angelegenheiten ausgewiesen werden, sowie auf Präfektur- oder Gemeindeebene. Neben den ausgewiesenen gibt es noch registrierte Landschaftlich Schöne Orte, die begrenztere Unterstützung und Schutz erhalten. Der Schutz und Erhalt der Stätten ist nach dem 1950 in Kraft getretenen Kulturgutschutzgesetz geregelt, welches das „Gesetz zum Erhalt historischer und landschaftlich schöner Stätten und Naturdenkmäler“ () von 1919 ablöste.

Auszeichnungskriterien Mögliche Auszeichnungskriterien für Landschaftlich Schöne Orte sind: Parks und Gärten Brücken und Dämme Blühende Bäume, blühende Wiesen, Laubfärbung im Herbst, grüne Bäume und andere Orte mit dichtem Bewuchs Orte mit Vögeln, Wildtieren, Fischen, Insekten und anderem Felsen und Höhlen Schluchten, Wasserfälle, Gebirgsbäche, Abgründe Seen, Sümpfe, Feuchtgebiete, schwimmende Inseln, Quellen Sanddünen, Nehrungen, Küsten, Inseln Vulkane, Onsen Berge, Hügel, Hoch- und Tiefebenen, Flüsse Aussichtspunkte

Legende Denkmal: Name des Landschaftlich Schönen Ortes; darunter steht die japanische Bezeichnung Lage: Lage des Ortes sowie Koordinaten Beschreibung und Anmerkungen: Kurze Beschreibung des Ortes sowie eventuelle Anmerkungen zu weiteren Ausweisungen Ausweisungs-/Registrierungsdatum: Datum der Ausweisung bzw. Registrierung als Landschaftlich Schöner Ort und zusätzlich bei Besonderen Landschaftlich Schönen Orten in Klammern das Ausweisungsdatum als solcher Typ: Nummer des Auszeichnungskriteriums oder der Auszeichnungskriterien Links: Weblink zum Landschaftlich Schönen Ort in der Datenbank der Nationalen Kulturgüter Japans sowie auf den Wikidata-Eintrag (Symbol: 20px) Bild: Repräsentatives Bild des Landschaftlich Schönen Ortes und gegebenenfalls einen Link zu weiteren Fotos des Kulturdenkmals im Medienarchiv Wikimedia Commons

National ausgewiesene Landschaftlich Schöne Orte Stand August 2022 wurden vierzehn Orte auf nationaler Ebene ausgewiesen, einschließlich drei Besonderen Landschaftlich Schönen Orten, die im Folgenden mit Sternchen (*) markiert sind.

Denkmal Lage Beschreibung und Anmerkungen Ausweisungsdatum Typ Links Bild Koishikawa Kōrakuen*Koishikawa Kōraku-en Bunkyō() Park im Tokioter Stadtteil Kōraku von Bunkyō, der aus dem Garten der früheren Stadtresidenz des Mito-han hervorgegangen ist. Der Park ist auch als Besondere Historische Stätte ausgewiesen. (29. März 1952) 1 20px|verweis=d:Q1778881 150pxweitere Bilder Koganei-ParkKoganei (sakura) Koganei, Kodaira, Nishitōkyō, Musashino() Großflächiger Stadtpark in Tokio, der mit seinen vielen Kirschbäumen ein beliebter Ort für Hanami ist und zu einem der 100 besten Kirschblütenorte Japans gewählt wurde. 3 20px|verweis=d:Q2856049 150pxweitere Bilder Rikugi-en*Rikugi-en Bunkyō() Japanischer Wandelgarten aus der Edo-Zeit. In der Mitte befindet sich ein Teich, auf dem eine zentrale Insel platziert ist. Yanagisawa Yoshiyasu erhielt das Gebiet 1695 von Shōgun Tokugawa Tsunayoshi und legte dort bis 1705 eine Nebenresidenz und den Garten an. Der Name Rikugi geht auf die sechs Grundsätze der chinesischen Dichtkunst zurück. (21. März 1953) 1 20px|verweis=d:Q1889010 150pxweitere Bilder Hamarikyū-Park*Kyū-Hama Rikyū teien Chūō() An der Bucht von Tokio gelegen sind die Teiche mit dieser verbunden und nehmen somit an Ebbe und Flut teil. Die Anlage des Parks mit ihren Teichen und Teehäusern ist trotz vieler Zerstörungen von Einzelbauten ein wichtiges Beispiel der Kultur der Edo-Zeit. Er war ursprünglich eine Falknerei des Tokugawa-Shogunats. Der Park ist ebenfalls eine Besondere Historische Stätte. (22. Nov 1952) 1 20px|verweis=d:Q1033333 150pxweitere Bilder Mukōjima HyakkaenMukōjima Hyakka-en Sumida() Auch als Historische Stätte ausgewiesen. Der Garten bestand ursprünglich vor allem aus Pflaumenbäumen. Später wurden auch Teiche, Gartenwege, Gebäude und mehr als 30 Steindenkmäler angelegt. 1945 wurden die Gebäude durch einen Brand zerstört, doch die landschaftliche Gestaltung aus der Edo-Zeit ist noch erhalten. 1, 8 20px|verweis=d:Q7076776 150pxweitere Bilder Shibarikyū-ParkKyū-Shiba Rikyū teien Minato() Der aus der Edo-Zeit stammende, relativ kleine Park liegt im Bezirk Minato. Er umschließt einen großen Teich in dem sich mehrere Inseln befinden. In der Mitte quert eine Brücke den Teich über die mittlere Insel Nakajima. 1 20px|verweis=d:Q3266874 150pxweitere Bilder Furukawa-GartenKyū-Fukagawa-shi teien Kita() Der Garten im Tokioter Bezirk Kita gehört zur Villa von Furukawa Toranosuke (1887–1940). Er befindet sich im Südosten des Berges Asuka. Das Hauptgebäude im westlichen Stil und der umliegende Garten wurden von dem britischen Architekten Josiah Conder im westlichen Stil mit Blumenrabatten und Buchsbaumeinfassungen entworfen und 1917 fertiggestellt. Ein größerer, tieferliegender japanischer Garten wurde von Hand angelegt und 1919 fertiggestellt. 1 20px|verweis=d:Q3082256 150pxweitere Bilder Ehemaliger Garten von Asakura FumioKyū-Asakura Fumio-shi teien Taitō() Garten im heutigen Asakura Skulpturen-Museum, welches Skulpturen des japanischen Bildhauers Asakura Fumio zeigt. Die meisten der bestehenden Gebäude sind Erweiterungen und Renovierungen aus dem Jahr 1935. 1 150pxweitere Bilder Denpō-in GartenDenpō-in teien Taitō() Der Garten im Bezirk Taitō hat eine Fläche von 16402,52 m². Er beinhaltet zwei Teiche an der West- und Nordseite der Gebäudegruppe. 1 150px Tonogayato-GartenTonogayato-teien (Zuigi-en) Kokubunji() Der nahe des Bahnhof Kokubunji gelegene Garten hat eine Fläche von 17573,96 m². Seine landschaftliche Schönheit entsteht durch die Topographie der ihn umgebenden Klippen, dem Quellwasser sowie dem Dickicht aus japanischen Rotkiefern, Japanischen Kastanien-Eiche und anderen für Musashino repräsentativen Bäumen. 1 20px|verweis=d:Q7076787 150pxweitere Bilder Koishikawa Botanischer GartenKoishikawa shokubutsu-en (Oyaku-en ato oyboi Yōjōsho ato) Bunkyō() Der Garten begann als Kräutergarten des Shogunats im 17. Jahrhundert. 1873 wurde er zum ersten botanischen Garten Japans und ist heute an die Universität Tokio angeschlossen. Er ist auch als eine Historische Stätte ausgewiesen. 1 20px|verweis=d:Q1064892 150pxweitere Bilder Kaitokukan-GartenKaitokukan-teien (kyū-Kaga-han-shu Maeda-shi hongō hontei teien) Bunkyō() Der Garten im japanischen Stil aus der Meiji-Zeit mit einer Fläche von 11269,83 m² liegt auf dem Campus der Universität Tokio. 1 20px|verweis=d:Q109594506 150px|Der Garten im Jahr 1911 Ehemaliger Wohnsitz und Garten von Yokoyama TaikanYokoyama-Taikan-Kyū-Taku-Oyobi-Teien Taitō() Der Ort umfasst Haus, Atelier und Garten des Malers Yokoyama Taikan (1868–1958). Er ist ebenfalls als Historische Stätte ausgewiesen. 1, 8 20px|verweis=d:Q30925115 150pxweitere Bilder Tetsugakudō-ParkTetsugakudō-kōen Nakano, Shinjuku() Am linken Ufer des Myōshōji-Flusses gelegen, einem Nebenfluss des Kanda. Er wurde sukzessive in den Jahren 1904 bis 1919 von dem Philosophen und Gründer der Toyo-Universität, Inoue Enryō, geschaffen. 1 20px|verweis=d:Q9087421 150pxweitere Bilder

Auf Präfekturebene ausgewiesene Landschaftlich Schöne Orte Stand August 2022 wurden zwölf Orte auf Präfekturebene zum Landschaftlich Schönen Ort ernannt.

Denkmal Lage Beschreibung und Anmerkungen Ausweisungsdatum Typ Links Bild Kiyosumi-ParkKiyosumi-Teien Kōtō() Japanischer Wandelgarten im Tokioter Bezirk Kōtō, der einen Teich beinhaltet, der früher mit dem Sumida-Fluss verbunden war. 20px|verweis=d:Q4388146 150pxweitere Bilder Yasuda-GartenKyū-Yasuda-Teien Sumida() Japanischer Wandelgarten im Tokioter Bezirk Sumida. Die Gartenanlage gehört zur Villa von Yasuda Zenjirō, einem Unternehmer der Meiji- und Taishō-Zeit. 20px|verweis=d:Q11511031 150pxweitere Bilder Ehemaliger Residenzgarten von Kusuo YasudaKyū-Yasuda-Kusuo-Tei-Teien Bunkyō() Der ehemalige Residenzgarten von Kusuo Yasuda ist Eigentum des Japan National Trust. Yakushiike-ParkFukuōji-kyū-enchi (Yakushi-ike-kōen) Machida() In einem Tal am rechten Ufer des Tsurumi-Flusses gelegen. Der enthaltene Teich (Yakushi-ike), der auf etwa 60 m über dem Meeresspiegel liegt und eine Fläche von etwa 8000 m² hat, soll im 17. Jahrhundert entstanden sein. 20px|verweis=d:Q6632026 150pxweitere Bilder Masugata-TeichquellgruppeMasugata-no-ike yūsuigun Kokubunji() In der Umgebung des Teiches wachsen viele Bäume wie Japanische Zelkoven, Tschonoskis Hainbuchen, Japanische Zedern und Quercus serrata. 20px|verweis=d:Q17225119 150px Todoriki-TalTodoriki-Keikoku Setagaya() Das einzige Tal in Tokios 23 Bezirken, das durch die starke Erosion des Yazawa-Flusses entstanden ist. Es hat eine Tiefe von etwa 10 m und ist dicht mit Bäumen wie Japanische Zelkoven, Japanische Weißeichen, Quercus serrata, Cerasus jamasakura und Fächer-Ahornen bewachsen. 150px Okumitake-KeienchiOku-Mitake-Keienchi Ōme, Akiruno() Dieser Landschaftsgarten von Okumitake ist einer von 37, die 1935 ausgewiesen wurden. Landschaftsgestaltungstechniken sind in den Trittsteinen am Wasser entlang und den Steintreppen zu sehen. 150px Unazawa no Yontaki („Vier Wasserfälle von Unazawa“)Unazawa no Yon-Taki Okutama()Das Unazawa-Tal, das an der Nordseite des Ōdake-san (1266,9 m) liegt, weist mehrere Wasserfälle auf, darunter beispielsweise den Mitsugama-taki, einen dreistufigen Wasserfall mit einer Fallhöhe von 18,3 m (siehe Bild). 150px Mitō-WasserfallMitō-Ōtaki Hinohara() Wasserfall am Osthang des Berges Mitō-san (1531 m) und ist auch als Minbu no Taki () bekannt. Er liegt auf einer Höhe von 1098 m am Mitō-Bach (). Das Gebiet um den Wasserfall weist einen der größten natürlichen Buchenwälder Tokios auf. 150px Daikyō-ji Suikei-enDaikyōji suikeien Katsushika () Tempelgarten mit einer Fläche von etwa 2000 m², der östlich der Bezirke des Daikyōji-Tempels liegt. 150px Senzokuike-ParkSenzoku-ike-kōen Ōta() Park im Tokioter Bezirk Ōta mit einem 4,1 Hektar großen Süßwasserteich. Er ist als Ort für Kirschblüten und Herbstlaubfärbung bekannt. 150pxweitere Bilder Makino Memorial GardenMakino kinen teien (Makino Tomitarō taku ato) Nerima() Der Botaniker Makino Tomitarō (1862–1957) legte diesen Garten 1958 an. In ihm befindet sich auch seine Residenz. Der Garten ist ebenfalls ein auf nationaler Ebene registrierter Landschaftlich Schöner Ort und eine registrierte Historische Stätte. 20px|verweis=d:Q5158903 150pxweitere Bilder

Auf Gemeindeebene ausgewiesene Landschaftlich Schöne Orte Stand 1. Mai 2020 wurden drei Landschaftlich Schöne Orte auf Gemeindeebene ernannt.

Registrierte Landschaftlich Schöne Orte

Stand August 2022 sind in der Präfektur Tokio drei Orte auf nationaler Ebene als Landschaftlich Schöne Orte registriert (im Gegensatz zu ausgewiesen). Registrierte Denkmäler befinden sich in einem separaten System und erhalten begrenztere Unterstützung und Schutz als ausgewiesene.

Denkmal Lage Beschreibung und Anmerkungen Registrierungsdatum Typ Links Bild Makino Memorial GardenMakino-Kinen-Teien (Makino-Tomitarō-Taku-Ato) Nerima() Der Botaniker Makino Tomitarō (1862–1957) legte diesen Garten 1958 an. In ihm befindet sich auch seine Residenz. Der Garten ist ebenfalls eine registrierte Historische Stätte und ein auf Präfekturebene ausgewiesener Landschaftlich Schöner Ort. 20px|verweis=d:Q5158903 150pxweitere Bilder Gärten des Nationalmuseums für westliche KunstKokuritsu-Seiyō-Bijutsukan-Enchi Taitō() Vorgarten und Garten des Museums wurden nach dem Konzept des französischen Architekten Le Corbusier gestaltet. 1 150pxweitere Bilder Teehausgarten der Kikuchi-FamilieKikuchi-Shi-Chashitsu Teien Minato() Horiguchi Sutemi (1895–1984) entwarf den Garten zusammen mit dem Gebäude. Der Garten hat eine Fläche von 4026,36 m².

Siehe auch