Johann Eberhard Busmann (auch BussmannJan van de Kamp: Übersetzungen von Erbauungsliteratur und die Rolle von Netzwerken am Ende des 17. Jahrhunderts. Mohr Siebeck, Tübingen 2020, S. 376. oder BußmannGND.; * 26. Februar 1644 in Verden (Aller); † 18. Mai 1692 in Helmstedt) war ein deutscher evangelisch-lutherischer Theologe.

Leben Busmann studierte Theologie an den Universitäten Wittenberg und Helmstedt sowie orientalische Sprachen in Hamburg bei Esdras Edzardus und Ägidius Gutbier. Nach einer Reise durch England, Holland und Frankreich wurde er 1673 Professor für orientalische Sprachen an der Universität Helmstedt. 1676 heiratete er Anna Elisabeth Wiesenhauern (1655–1705), eine Tochter des Amtmanns von Mariental, Joachim Wiesenhauern.DI 61: Stadt Helmstedt auf www.inschriften.net. 1678 wurde er Lizentiat der Theologie und 1685 neben seiner Professur Generalsuperintendent von Helmstedt. 1690 stieg er zum Professor der Theologie auf.

Schriften Die wichtigsten seiner Werke sind:

De Scheol Hebræorum; de Antiquis Hebræorum Litteris ab Esdra in Assyriacas mutatis.

Er war auch Herausgeber des Werks von Baldassare Bonifacio mit dem Titel Excerpta de historiæ romanæ Scriptoribus.

Literatur Rudolf Eckart: Lexikon der niedersächsischen Schriftsteller von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart. Osterwieck 1891, S. 43.

Weblinks Eintrag im Professorenkatalog der Universität Helmstedt

Einzelnachweise

Kategorie:Hochschullehrer (Helmstedt) Kategorie:Orientalist Kategorie:Generalsuperintendent (Helmstedt) Kategorie:Lutherischer Geistlicher (17. Jahrhundert) Kategorie:Lutherischer Theologe (17. Jahrhundert) Kategorie:Geboren 1644 Kategorie:Gestorben 1692 Kategorie:Mann