Amt in Preußen Name Epe Provinz Westfalen Regierungsbezirk Münster Kreis Ahaus Bestandszeitraum 1897–1934 Fläche 47,7 km² Einwohner 7032 (1933) Bevölkerungsdichte 147 Einw./km² (1933) Gemeinden 2 Das Amt Epe war bis 1934 ein Amt im Kreis Ahaus in der preußischen Provinz Westfalen. Es war 1897 aus dem Amt Gronau hervorgegangen.
Geschichte Amt Gronau Im Rahmen der Einführung der Landgemeindeordnung für die Provinz Westfalen wurde 1844 im Kreis Ahaus aus der Bürgermeisterei Gronau das Amt Gronau gebildet. Dem Amt gehörten die Titularstadt Gronau sowie die Landgemeinden Dorf Epe und Kirchspiel Epe an. Das Amt besaß eine Fläche von 78,2 km².
mini|110x110px|Siegelmarke des Amtes Epe Amt Epe Durch Allerhöchsten Erlass vom 27. Dezember 1897 wurde Gronau die westfälische Städteordnung verliehen. Gleichzeitig wurde die sogenannte Eilermark aus der Gemeinde Kirchspiel Epe in die Stadt Gronau umgemeindet. Dadurch schied die Stadt Gronau aus dem Amt aus und wurde amtsfrei. Das verbleibende Amt wurde seitdem Amt Epe genannt.
Am 1. April wurden die Gemeinden Dorf Epe und Kirchspiel Epe zur Gemeinde Epe zusammengeschlossen. Das nun nur noch aus einer Gemeinde bestehende Amt Epe wurde wie alle preußischen Einzelgemeindeämter am 1. November 1934 aufgehoben.
Im Rahmen der nordrhein-westfälischen Gebietsreform von 1975 wurden Gronau und Epe zur neuen Stadt Gronau zusammengeschlossen, die dem neuen Kreis Borken zugeordnet wurde.
Einwohnerentwicklung Amt Gronau Jahr Einwohner Quelle 1858 5089 Statistische Nachrichten über den Regierungs-Bezirk Münster, 1860 1871 4800 Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Westfalen 1871 1885 6406 Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen 1885 1895 9474 Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen 1895 Amt Epe Jahr Einwohner Quelle 1910 5661 1925 6167 1933 7032
Einzelnachweise
Epe Kategorie:Geschichte (Kreis Borken) Kategorie:Gronau (Westf.) Epe Kategorie:Aufgelöst 1934