mini|Lage der Präfektur Tōkyō (rot) Diese Liste der Naturdenkmäler in der Präfektur Tōkyō führt Naturdenkmäler und Besondere Naturdenkmäler innerhalb der Präfektur Tōkyō auf. Diese können auf nationaler Ebene sowie auf Präfektur- oder Gemeindeebene ausgewiesen sein.

Nationale Naturdenkmäler Stand August 2022 wurden in der Präfektur Tōkyō 15 Naturdenkmäler auf nationaler Ebene ausgewiesen, einschließlich dem Ōshima-Kirschbaumstumpf, einem Besonderen Naturdenkmal. Darüber hinaus gibt es mehrere Naturdenkmäler und Besondere Naturdenkmäler, die nicht spezifisch für diese Präfektur ausgewiesen sind, sondern „unbestimmt“ () sind wie beispielsweise der Japanische Serau, da dieser weiter verbreitet ist. Besondere Naturdenkmäler sind in der Tabelle mit einem Sternchen (*) markiert.

Legende Denkmal: Name des Naturdenkmals ins Deutsche übersetzt und bei Tier- oder Pflanzenarten mit der wissenschaftliche Bezeichnung in Klammern; darunter steht die japanische Bezeichnung

Lage: Lage des Denkmals falls bestimmt, sowie Koordinaten

Beschreibung und Anmerkungen: Kurze Beschreibung des Naturdenkmals sowie eventuelle Anmerkungen

Ausweisungsdatum: Datum der Ausweisung als Naturdenkmal und zusätzlich bei Besonderen Naturdenkmälern in Klammern das Ausweisungsdatum als Besonderes Naturdenkmal

Typ: Nummer des Auszeichnungskriteriums oder der Auszeichnungskriterien, siehe verlinkte Beschreibung im Artikel Denkmäler in Japan

Links: Weblink zum Naturdenkmal in der Datenbank der Nationalen Kulturgüter Japans

Bild: Repräsentatives Bild des Naturdenkmals

Denkmal Lage Beschreibung und AnmerkungenAusweisungsdatum Typ Links BildŌshima-Kirschbaumstumpf*Ōshima no sakura-kabu Ōshima() Der Ōshima-Kirschbaumstumpf ist ein abgebrochener Kirschbaum der Art Prunus speciosa auf der Insel Ōshima, der im Frühling duftend weiße Blüten bekommt. Der Stammumfang beträgt 7,9 Meter. (29. März 1952)2.1 20px|verweis=d:Q113483660 150pxweitere BilderEdo-jō Leuchtmoos-Habitat (Schistostega pennata)Edo-jō ato no hikarigoke seiiku-chi Chiyoda() Das Leuchtmoos an der Ruine von Edo-jō wächst in einer schwach beleuchteten Höhle unter seltenen Feuchtigkeits-, Temperatur- und Lichtmengen sowie anderen Bedingungen. Es ist ein äußerst seltenes Beispiel, das zudem in einem solchen städtischen Zentrum in Tokio wächst. 2.7 TorishimaTori-shima Unterpräfektur Hachijō() Torishima liegt südlich von Hachijō-jima. Die Insel ist ein typischer Schichtvulkan und reich an verschiedenen jungen Vulkanphänomenen. Sie wurde zuvor als Brutgebiet für Kurzschwanzalbatrosse ausgewiesen und ist auch das einzige Brutgebiet in Japan für den Schwarzfußalbatros und Oceanodroma tristrami. Die gesamte Insel ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen. 4 20px|verweis=d:Q475743 150pxweitere BilderMinami-IwojimaMinami Iō-jima Ogasawara() Minami-Iwojima liegt 60 km südlich von Iwojima und gut 1300 km südlich von Tokio. Die unbewohnte Insel weist eine Fläche von 3,54 km² auf. Minami-Iwojima ist eines von fünf japanischen „Gebieten zum Erhalt der unberührten, natürlichen Umwelt“ (原生自然環境保全地域, gensei shizen kankyō hozen chiiki). 4 20px|verweis=d:Q980697 150pxweitere BilderOgasawara Minami-jima Untergetauchte KarsttopographieOgasawara Minami-jima no chinsui karusuto chikei Ogasawara() Die Ogasawara-Inseln sind eine der wenigen ozeanischen Inselgruppen in Japan. Der Ogasawara-Rücken, der zwischen dem Izu-Ogasawara-Graben und dem Ogasawara-Trog liegt, erscheint hier an der Meeresoberfläche und besteht aus submarinen Vulkanprodukten und damit verbundenen Sedimentschichten wie Sandstein und Kalkstein. Insbesondere das Gebiet von Minami-jima hat Kalksteininseln und eine mit Riffen übersäte Karsttopographie, die eine einzigartige Landschaft bietet. Minami-jima ist eine unbewohnte Insel, die von Norden nach Süden etwa 1,5 km und von Osten nach Westen etwa 400 m misst. Im zentralen Teil der Insel ist bei Doline ein Sandstrand angelegt, der durch eine natürliche Brücke namens Ogiike mit dem offenen Meer verbunden ist (siehe Bild). In den Sanddünen des inneren Teils von Minami-jima sind viele Fossilien zu finden. 150px Ehemaliges kaiserliches Shirokane-LandKyū-Shirogane Goryōchi Minato, Shinagawa () zusätzlich als Historische Stätte ausgewiesen; heute das Institut für Naturstudien (), verwaltet vom Nationalmuseum der Naturwissenschaften 150pxweitere BilderPflanzengesellschaft an der Küste von ŌshimaŌshima-Kaihin-Shokubutsu-GunrakuŌshima ()Das Gebiet erstreckt sich bis zu 20 Meter vom Strand entfernt 2.10150pxweitere BilderHainbuche des Sajikami-SchreinsSajikami-Jinja no ShidareakashideHinode ()Der auf ein Alter von 180 bis 200 Jahren geschätzte Baum der Art Carpinus laxiflora wurde bereits 1942 zum nationalen Naturdenkmal erklärt. 2.120px|verweis=d:Q17225831150pxweitere BilderSanpōji-Teich-SumpfpflanzengemeinschaftSanpōjiike-Shōtakushokubutsu-GunrakuNerima ()Eine kleine Insel in der Nähe des Sanpōji-Teichs, die mit Vegetation bedeckt ist.2.6 Shiinokiyama-ScheinkastanienhainShiinokiyama no Shiinoki-GunsōSenzu, Ōshima ()Eine Kolonie von riesigen Scheinkastanien der Art Castanopsis sieboldii. Die größte ist 16 m hoch und hat einen Wurzelumfang von 11,7 m. 2.1 Zenpukuji-GinkgoZenpukuji no IchōMoto-Azabu, Minato ()Der Zenpukuji-Ginkgo ist ein großer, männlicher Ginkgobaum, der sich in den Bezirken des Zenpukuji-Tempels befindet. Der etwa 700 Jahre alte Baum überstand einen Luftangriff im Zweiten Weltkrieg.2.120px|verweis=d:Q17222727150pxweitere BilderZenyōji-Yōgō-SchwarzkieferZenyōji-Yōgō no MatsuMitake, Ōme ()Die Zenyōji-Yōgō-Schwarzkiefer ist eine riesige japanische Schwarzkiefer, die im Zenyōji-Tempel der Toyoyama-Schule des Shingon-Buddhismus wächst. Die Höhe des Baumes beträgt etwa 8 m und der Umfang der Basis etwa 4,5 m. Die Äste erstrecken sich in einer Höhe von 2 m über dem Boden etwa 28 m in Ost-West-Richtung und etwa 31 m in Nord-Süd-Richtung.2.220px|verweis=d:Q11488086150pxWeitere BilderGroße Zelkoven am Nerima-Hakusan-SchreinNerima-Hakusan-Jinja no ŌkeyakiNerima ()Die Großen Zelkoven am Nerima-Hakusan-Schrein sind zwei Japanische Zelkoven, die sich über und unter einer Steinmauer im Bezirk des Hakusan-Schreins befinden. Die Zelkove über der Steinmauer war ursprünglich 14 m hoch, hatte einen Stammumfang von 10 m und wird auf ein Alter von etwa 900 Jahren geschätzt. Nachdem der Stamm bei einem Taifun zerbrach, musste 2016 ein Teil entfernt werden, sodass ihr Stammumfang nun noch 7,2 m umfasst. Die unterhalb stehende Zelkove ist 19 m hoch, hat einen Stammumfang von 8 m und wurde 1996 als Naturdenkmal ausgewiesen.(obere Zelkove)und29. März 1996(untere Zelkove)2.120px|verweis=d:Q11608086150pxBaba-Daimon no Keyaki-NamikiBaba-Daimon no Keyaki-NamikiFuchū ()Die Baumreihe umfasst etwa 150 Japanische Zelkoven, die die „Keyakinamiki-Dōri“ („Zelkoven-Allee“) säumen. Sie soll ihren Ursprung in der Heian-Zeit haben.2.120px|verweis=d:Q11667865150pxweitere Bilder Mitake-no-Jindai-ZelkoveMitake no Jindai-KeyakiMitake, Ōme