mini|Ölgemälde der Münchner Schule von Herbert Duttler (aus Privatsammlung)mini|Winterlandschaft von Herbert Duttler Herbert Duttler (* 19. Mai 1948 in Bayern) ist ein deutscher Maler. Sein frühes Werk steht in der Tradition der Münchner Schule. Sein Repertoire umfasst auch zahlreiche andere Stilrichtungen, vom Impressionismus über Surrealismus, Orientalismus, Phantastischer Realismus bis hin zur Pop-Art. Er lebt und arbeitet in Augsburg.
Werdegang mini|Eisvergnügen von Herbert Duttleralternativtext=stimmungsvolle Gewitterlandschaft|mini|Münchner Schule von Herbert Duttler (aus Privatsammlung)Duttler erhielt eine vielseitige Ausbildung von der Kirchenmalerei über Objektgestaltung bis hin zur Bühnen- und Dekorationsmalerei. Er belegte auch einen Kurs der Famous Artists School. Vier Jahre arbeitete er als Schüler im Atelier von Eugen Winning, einem Vertreter der alten Münchner Schule.
Durch diesen richtungsweisenden Einfluss wandte sich Duttler dem traditionellen, altmeisterlichen Stil zu. Er begeisterte sich auch für die niederländische Malerei des 17. Jahrhunderts, die noch heute in seinen Bildern ihren Niederschlag findet. Zudem zeigt sich Herbert Duttler auch als Romantiker, was in den Stimmungen seiner Arbeiten zum Ausdruck kommt.Vincent Arzenton: Formwandler. Porträt Herbert Duttler. In: Palette, Nr. 2/2024, S. 55.
Seine Arbeiten befinden sich nicht nur in deutschem und ausländischen Besitz (darunter auch die Privatsammlungen zahlreicher Prominenter), sondern auch in Ausstellungen und Galerien in Europa und Übersee.Vincent Arzenton: Formwandler. Porträt Herbert Duttler. In: Palette, Nr. 2/2024, S. 55. Für das Fürstenhaus Fugger war Duttler auch als Restaurator tätig.Vincent Arzenton: Formwandler. Porträt Herbert Duttler. In: Palette, Nr. 2/2024, S. 57.
Werk Herbert Duttler begann seine Karriere als Landschaftsmaler im Stil der Münchner Schule. Bekannt wurde Duttler zunächst insbesondere mit Landschafts- und Winterdarstellungen, die in vielen Kunstgalerien u. a. in den USA, Großbritannien und Japan gehandelt werden. Dadurch finden sich seine Gemälde weltweit in bedeutenden Privatsammlungen.
Im Jahr 2006 entwickelte Herbert Duttler bei einer Kunstreise und längeren Schaffensaufenthalten in Marokko seine Leidenschaft für die orientalische Stilrichtung. Er schuf einen kompletten Zyklus im Stil der klassischen Werke des Orientalismus.Vincent Arzenton: Formwandler. Porträt Herbert Duttler. In: Palette, Nr. 2/2024, S. 56.
Seit 2011 hat Duttler sein Repertoire um die Stilrichtungen Phantastischen Realismus und Surrealismus (Phantasie und Träumereien), abstrakte Gemälde und Pop-Art erweitert.Vincent Arzenton: Formwandler. Porträt Herbert Duttler. In: Palette, Nr. 2/2024, S. 56. Bereits 2010 wurden in der Galerie der Moderne in Bad Kissingen erstmals seine surrealistischen Gemälde ausgestellt; die Main-Post bezeichnete diese Stilrichtung damals als noch relativ neu in seinem Schaffen. mini|Das verlorene Paradies I von Herbert Duttler (aus Privatsammlung) mini|Das verlorene Paradies II von Herbert Duttler (aus Privatsammlung) Seine Werke im Stil des Phantastischen Realismus enthalten Elemente der Wiener Schule von Ernst Fuchs sowie des Surrealismus und Symbolismus.
In seinen abstrakten Gemälden spielt vor allem das Licht eine entscheidende Rolle.
In farbenfrohen Pop-Art-Gemälden verewigt er Comic-Helden wie Donald Duck, Mickey Mouse und Pink Panther in Öl.
Eine umfangreiche Sammlung von Werken Duttlers befindet sich in der E. Schuster Collection des Kunstsammlers Erwin Schuster; die Fachzeitschrift Palette bezeichnete sie 2024 als „besonders üppige Sammlung“.Vincent Arzenton: Formwandler. Porträt Herbert Duttler. In: Palette, Nr. 2/2024, S. 57. Duttler bezeichnete die E. Schuster Collection 2026 nach seinem persönlichen Kenntnisstand als die umfangreichste ihm bekannte private Sammlung seiner Arbeiten.Herbert Duttler: Künstlerische und kunsthistorische Bestätigung, 18. August 2026, Faksimile in: Erwin Schuster: Herbert Duttler – Im Reich der Phantasie. Phantastischer Realismus in der E. Schuster Collection. epubli, Berlin 2026, S. 114–115, ISBN 978-3-565721-56-6.
Charity-Tätigkeit Duttler beteiligte sich an Benefizveranstaltungen. Bei einer Charity-Gala wurde er von Dieter Thomas Heck geehrt. 1998 stiftete Duttler anlässlich einer Ausstellung in Augsburg ein Gemälde für eine Versteigerung zugunsten der „Kartei der Not“.Kunst und Kommunikation. In: Augsburg Journal, Januar 1998, S. 51. Auszeichnungen
Grand-Prix d'Art 84 des eukko (Europa Künstler Kollegium) 1. Platz 16. Dezember 1984Vincent Arzenton: Formwandler. Porträt Herbert Duttler. In: Palette, Nr. 2/2024, S. 57.
Ausstellungen (Auswahl) mini|Herbert Duttler überreicht Eishockey-Legende Erich Kühnhackl ein von ihm geschaffenes Porträt in Öl für das Eishockey-Museummini|Herbert Duttler 2013 mit dem bayerischen Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Wolfgang Heubisch mini|Dieter Thomas Heck ehrt Herbert Duttler anlässlich einer Charity-Gala. 2006: Augsburg – Frühlingshafte Ölgemälde (Gläserne Galerie Reger) 2006: Augsburg – Orientalische Welt (Gläserne Galerie Reger) 2008: Fischbach, Pellerschloss – Galerie Granec & Mitteldorf 2009: Golfclub Wörthsee 2010: Kissing, Paartalhalle – Galerie Granec & Mitteldorf 2010: Haar – Gemäldeausstellung internationaler Künstler 2010: Bad Kissingen – Galerie der ModerneSurrealistisches von Duttler. In: Main-Post, 18. Juni 2010. 2010: Speyer, Stadthalle – Galerie Granec & Mitteldorf 2011: Schweinfurt – Galerie Granec & Mitteldorf 2013: Neuburg – Galerie NasslerViel Kunst und Udo Lindenbergs Double. In: Donaukurier, 15. Juli 2013. 2013: Eichstätt – JohanniskircheWie auf einer Kunstmesse. In: Donaukurier, 12. November 2013. 2013: Spaichingen – Galerie Granec & Mitteldorf
2013: Worms – Galerie Granec & Mitteldorf
2016: Augsburg – Klang und Farbe (Herrenhaus Bannacker)
2018: Bad Kissingen – Herbert Duttlers Hommage an die berühmtesten Künstler der Moderne (Galerie der Moderne) 2023: Rottach-Egern – Tradition und Zeitgeist der Moderne
Literatur Kurt Bütow: Europäisches Künstlerlexikon: Malerei und Zeichenkunst, Ausgabe Deutschland, Band 1, Seite 249, Wvz Nr. 1533. Bavaria Kunstverlag, ISBN 3-931236-00-5. Leonhard Pelloth: Traditionelle Malerei – Die Achtziger Jahre in München. Seite 39–43. Art Collection/Galerie Schöninger, 1985. Hans Schellmann, Manfred Wockel: Who’s Who in Germany. IBP Intercontinental Book and Publishing, ISBN 3-923590-04-0 Magazin Tiepolo, Ausgabe 02/2011, Seite 74 Vincent Arzenton: Formwandler. Porträt Herbert Duttler. In: Palette, Nr. 2/2024, S. 54–57. Erwin Schuster: Herbert Duttler – Im Reich der Phantasie. Phantastischer Realismus in der E. Schuster Collection. epubli, Berlin 2026, ISBN 978-3-565721-56-6.
Weblinks Website von Herbert Duttler Biografie auf der Website von kunsthaus-hassloch.de Eintrag in der Künstlerdatenbank „Artists of the World“ (De Gruyter) Herbert Duttler in der E. Schuster Collection
Einzelnachweise
Kategorie:Maler (Deutschland) Kategorie:Phantastischer Realismus Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1948 Kategorie:Mann