mini|hochkant|Beatae Mariae Virginis (Nennslingen), Bild aufgenommen 2020 Die denkmalgeschützte, evangelische Pfarrkirche Beatae Mariae Virginis (lateinisch für „Der seligen Jungfrau Maria“) steht in Nennslingen, einem bayerischen Markt im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Das Bauwerk ist unter der Denkmalnummer D-5-77-151-19 als Baudenkmal in der Bayerischen Denkmalliste eingetragen.Evangelisch-lutherische Pfarrkirche Beatae Mariae Virginis, Liste der Baudenkmäler in Nennslingen, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (PDF, abgerufen am 31. Juli 2022). Die untertägigen Bestandteile der Kirche sind zusätzlich als Bodendenkmal (Nummer: D-5-6932-0139) eingetragen. Das Patrozinium der Kirche ist Beata Maria Virgo (selige Jungfrau Maria). Das Bauwerk mit der postalischen Adresse Schmiedgasse 2 steht innerhalb des Nennslinger Ortskerns umgeben von weiteren denkmalgeschützten Bauwerken und gegenüber des Rathauses auf einer Höhe von 521 Metern über NHN.Topographische Karten, Bayerisches Vermessungsamt (BayernAtlas). Abgerufen am 31. Juli 2022. Die Kirchengemeinde gehört zum Dekanat Weißenburg im Kirchenkreis Nürnberg der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.
Beschreibung mini|Altarraum Die Saalkirche ist auf eine Wehrkirche aus dem späten 13. Jahrhundert zurückzuführen. Das Langhaus und der eingezogene Chor mit 5/8-Schluss, dessen Außenwände von Strebepfeilern gestützt werden, wurden in den Jahren 1532 bis 1547 gebaut. Ebenfalls um diese Zeit wurde an der Südseite die Grabkapelle für die Schenk von Geyern errichtet. Der dreigeschossige, mit einem Rheinischen Helm bedeckte Kirchturm auf quadratischem Grundriss im Westen ist im Kern der Chorturm des Vorgängerbaus. Der Innenraum des Chors ist mit einem Kreuzrippengewölbe überspannt, der des Langhauses mit einer Flachdecke. Die Kanzel und ihr Schalldeckel sind am Chorbogen angebracht.
Orgel mini|Orgel Die Orgel mit 16 Registern auf zwei Manualen und Pedal wurde 1989 von Ekkehard Simon erbaut. Sie ersetzte ein Instrument von Johannes Strebel aus dem Jahr 1891, dessen Gehäuse erhalten blieb.
Die Disposition lautet:Orgeldatenbank Bayern v5 (2009) (online), abgerufen am 11. September 2026. Hauptwerk Prinzipal 8′ Koppelflöte 8′ Oktav 4′ Nasat ′ Blockflöte 2′ Terzflöte ′ Mixtur III ′ Tremulant Hinterwerk Gedackt 8′ Salizional 8′ Rohrflöte 4′ Prinzipal 2′ Sifflöte ′ Oktave 1′ Tremulant Pedal Subbaß 16′ Gedacktbaß 8′ Choralbaß 4′
Koppeln: I/P, II/P, II/I Bemerkungen: Schleiflade, vollmechanisch
Literatur
Weblinks
Kirchengemeinde Nennslingen Lage der Kirche im
Einzelnachweise
Maria Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Kategorie:Kirchengebäude des Kirchenkreises Nürnberg Kategorie:Saalkirche in Bayern Kategorie:Kirchengebäude in Europa Kategorie:Erbaut im 14. Jahrhundert Kategorie:Selige-Jungfrau-Maria-Kirche Maria Kategorie:Bodendenkmal in Nennslingen Kategorie:Disposition einer Orgel