mini|alt=Gerd Winter, Maler|Gerd Winter, 2010

Gerd Winter (* 1951 in Groß-Gerau, Hessen) ist ein deutscher Bildender Künstler.

Leben und Werk Winter studierte von 1979 bis 1984 Malerei an der Städelschule in Frankfurt am Main bei Thomas Bayrle, Ernst Caramelle, Raimer Jochims und Hermann Nitsch. 1993 wurde Winter von der Städelschule der Titel eines Meisterschülers verliehen. Seit 1995 ist er Mitglied der Darmstädter Sezession. Winters Werk orientiert sich seit Mitte der 1990er Jahre an der Tradition der Farbfeldmalerei, die sich aus dem Abstrakten Expressionismus in den USA entwickelte. Ihre Hauptvertreter sind Mark Rothko, Barnett Newman und Clyfford Still. Vertretern dieser Richtung, die oft auch als „Essentielle Malerei“ bezeichnet wird, geht es darum, eine „reine“ Malerei mit einer ruhigen, kontemplativen Wirkung zu schaffen. Winter ist es wichtig, mit seinen Bildern dem „Lauten“ der Gegenwart etwas Kontemplatives entgegenzusetzen. Es ist eine über die Zeit gewachsene Malerei. Künstlerische Intention trifft auf „geplanten“ Zufall.Brigitta Amalia Gonser: Gerd Winter – Farbfelder In: FeuilletonFrankfurt. Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt, Frankfurt am Main 2019 ().

Auszeichnungen (Auswahl)

1994 Georg-Christoph-Lichtenberg-Preis für Bildende Kunst des Landkreises Darmstadt-DieburgClaus K. Netuschil: Gerd Winter. Bekenntnis zur Farbe. In: Eine Milchstraße voller Einfälle. 40 Jahre Georg-Christoph-Lichtenberg-Preis des Landkreises Darmstadt-Dieburg für bildende Kunst und Literatur. Darmstadt 2019, S. 36–38 (Digitalisat). 2005 Wilhelm-Loth-Preis der Stadt Darmstadt (6000 €)

Einzelausstellungen (Auswahl) 2007 Hessisches Landesmuseum, Darmstadt (Wilhelm-Loth-Preis) 2009 Erotische Zeichnungen, projektraum 4, Mannheim 2010 Stadtmuseum, Groß-Gerau 2016 Stadtmuseum, Groß-Gerau 2019 Farbfelder, Institut für Stadtgeschichte, Karmeliterkloster Frankfurt am Main 2022 Klassisch / Modern. Wilhelm Altheim und Gerd Winter, Stadtmuseum Groß-Gerau

Kataloge Gerd Winter – Malerei und Radierung. Kunstedition Merck, Darmstadt 1992 Gerd Winter – Georg-Christoph-Lichtenberg-Preis. Darmstadt-Dieburg 1994 Gerd Winter. Stadtmuseum Groß-Gerau, 1995 Gerd Winter – Blumen Frucht und Farbstücke. Stadtmuseum Groß-Gerau, 2001 Gerd Winter. Katalog Wilhelm-Loth-Preis, Hessisches Landesmuseum, Darmstadt 2005 Lieber, Winter. Malerische Abstraktionen mit Tom Lieber Hg.: Brigitte Scheinert, Ulrich Scheinert, Darmstadt 2017

Weblinks Website des Künstlers (Portfolio, Publikationen und Biografie)

Gerd Winter: Ateliergespräch mit Julia Hichi, Januar 2021 (Video) (Youtube)

Einzelnachweise

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