Alfred Brosig (* 8. August 1931 in Hirschberg; † 2021) war ein deutscher Maler und Grafiker.
Leben und Werk Nach dem Studium arbeitete Brosig als freischaffender Künstler in Dresden. Im Jahr 1972 war er verantwortlich für die restauratorische Betreuung der Ausstellung „Europäische Landschaftsmalerei 1550–1650“ im Albertinum, einer repräsentativen Gemeinschaftsausstellung des Nationalmuseums Warschau, der Nationalgalerie Prag, des Museums der Bildenden Künste Budapest, der Staatlichen Eremitage Leningrad und der Dresdner Gemäldegalerie Alte Meister.
Brosig war bis 1990 Mitglied des Verband Bildender Künstler der DDR. Er unternahm u. a. mehrere Studienreisen in die Sowjetunion. Einige der dabei geschaffenen Werke befinden sich im Kunstfonds des Freistaates Sachsen. Auftragsarbeiten machte er u. a. für das Staatstheater Dresden, so das Ölgemälde Sowjetisches Ballett (114 × 146 cm, 1977/78; Kunstfonds des Freistaates Sachsen).
Werke (Auswahl)
Tafelbilder
Meißner Landschaft (Ö, 89 × 120 cm, 1967; Kunstfonds des Freistaates Sachsen) Roter Platz in Moskau (Öl, 77 × 103,2 cm, um 1970; Kunstfonds des Freistaates Sachsen) Leningrad (Öl, 89 × 122 cm, 1974; Kunstfonds des Freistaates Sachsen) Dresden (Öl, 80 × 110 cm, 1983/84; Kunstfonds des Freistaates Sachsen) Tänzerin (Öl, 114 × 100 cm; Kunstfonds des Freistaates Sachsen)
Zeichenkunst
Landstraße (Tusche, 42 × 60 cm, ausgestellt auf der Fünften Deutschen Kunstausstellung)
Ausstellungen (unvollständig)
Einzelausstellung
1965: Dresden, Leonhardi-Museum (mit Elfriede Schade und Siegfried Schade)
Ausstellungsbeteiligungen
1962/1963: Dresden, Fünfte Deutsche Kunstausstellung 1972 und 1974: Dresden, Bezirkskunstausstellungen
Einzelnachweise
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