Claire Lepère (geboren als Klara Lepère 27. November 1892 in Limburg an der Lahn; gestorben 9. August 1956 in Zürich) war eine deutsch-schweizerische Schriftstellerin.

Leben Claire Lepère war mit dem Journalisten und sozialistischen Politiker Richard Kleineibst (1886–1976)Kleineibst, Richard, in: Werner Röder, Herbert A. Strauss (Hrsg.): Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band I: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben. München: Saur, 1980, S. 369 f. verheiratet, Richard hatte den Sohn Wolfgang Wasow aus einer vorherigen Beziehung. Nach der Machtübergabe an die Nationalsozialisten 1933 flohen sie in die Schweiz. Klara Kleineibst wurde am 24. Juni 1939 zusammen mit ihrem Mann und dessen Sohn aus dem Deutschen Reich ausgebürgert.Michael Hepp (Hrsg.): Die Ausbürgerung deutscher Staatsangehöriger 1933–45 nach den im Reichsanzeiger veröffentlichten Listen. Band 1: Listen in chronologischer Reihenfolge. München: Saur, 1985, S. 184. Sie erhielt 1950 das Schweizer Bürgerrecht.

Lepère veröffentlichte zwei Romane.

Werke Zwischenspiel: Roman. Schutzumschlag Eugen Früh. Zürich: Oprecht, 1937. Frau Blanche und ihr Vermächtnis. Roman. Zürich: Büchergilde Gutenberg, 1948.

Literatur Lepère, Claire, in: Renate Wall: Verbrannt, verboten, vergessen. Kleines Lexikon deutschsprachiger Schriftstellerinnen 1933 bis 1945. Köln: Pahl-Rugenstein, 1989, S. 119.

Weblinks

Franz Schmidt: Foto: Richard Kleineibst, Claire Kleineibst-Lepère, 1936, bei Schweizerisches Sozialarchiv (gemeinfrei)

Anmerkungen

Kategorie:Autor Kategorie:Roman, Epik Kategorie:Exilliteratur Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert) Kategorie:Literatur (Deutsch) Kategorie:Literatur (Schweiz) Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus Kategorie:Deutscher Emigrant in der Schweiz Kategorie:Deutscher Kategorie:Schweizer Kategorie:Geboren 1892 Kategorie:Gestorben 1956 Kategorie:Frau