Josef Fabricius (* 23. Januar 1865 in Craiova, Rumänien; † 12. Dezember 1934 in Maria-Lanzendorf) war ein österreichischer Gynäkologe.

Leben und Wirkung Fabricius war der Sohn eines gleichnamigen Augenarztes und studierte an den Universitäten Heidelberg, Graz und Wien. Nachdem seine Schwester an Kindbettfieber gestorben war, begann er mit einer Ausbildung in Gynäkologie und Geburtshilfe an der Zweiten Universitäts-Frauenklinik im Allgemeinen Krankenhaus Wien. Fabricius entwickelte unter anderem eine neue Methode der Radikaloperation der Schenkelhernie. Weiters etablierte er die offene Wundbehandlung bei Peritonitis. Josef Fabricius wurde 1896 zum Vizedirektor des Maria-Theresien-Frauen-Hospitals ernannt.

Anerkennungen Lanzendorf: Prof.-Josef-Fabricius-Straße

Literatur Isidor Fischer [Hrsg.]: Biographisches Lexikon der hervorragenden Ärzte der letzten fünfzig Jahre. Band 1: Aaser - Komoto, München, Urban & Schwarzenberg 1962. E. M. Hermann: Professor Dr. Josef Fabricius. In: Wiener medizinische Wochenschrift 3 (1934), S. 86.

Belege WAIS - Wiener Archivinformationsystem - Tektonik. Abgerufen am 19. Juli 2022. Josef Fabricius. Abgerufen am 19. Juli 2022 (deutsch (Sie-Anrede)). Prof. Josef Fabricius-Straße in Lanzendorf - Straßenverzeichnis Lanzendorf - Straßenverzeichnis Straßen-in-Österreich.at. Abgerufen am 19. Juli 2022.

Kategorie:Gynäkologe, Geburtshelfer Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert) Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert) Kategorie:Person (Maria-Lanzendorf) Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1865 Kategorie:Gestorben 1934 Kategorie:Mann