Larissa Kikol (* 14. Januar 1986 in Bergisch Gladbach)Deutscher Theater-Verlag: Autorinnen und Autoren (Artikel Larissa Kikol.) ist eine deutsche Kunstkritikerin und Autorin.
Leben Kikol besuchte das Gymnasium Herkenrath in Bergisch Gladbach. Anschließend studierte sie an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee Bühnen- und Kostümbild sowie Theaterdramaturgie. Mit einem Stipendium des Deutsch-Französischen-Jugendwerks studierte sie Fotografie an der Kunsthochschule Marseille. Nach dem Diplom promovierte sie 2016 in Kunstwissenschaft an der Hochschule Karlsruhe bei Wolfgang Ullrich mit einer Studie über kindliche Ästhetik in der zeitgenössischen Kunst. Im gleichen Jahr gewann sie gemeinsam mit Bianca Pedrina einen Talent Award des C/O Berlin.C/O Berlin Talents 2016. 2019 erhielt sie eine kuratorische Residenz im Goethe-Institut Marseille.Graffiti Now – Larissa Kikol. Une proposition de Goethe-Institut, lafriche.org, September 2019 2021 erhielt sie ein Autorenstipendium vom Landesbüro für Bildende Kunst NRW.
Kikol lebt mit ihrer Familie in Marseille und Köln.
Wirken Für die Zeitschrift Kunstforum International gab sie mehrere Themenbände heraus:
Politik, Ethik, Kunst. Kultureller Klimawandel – Strategien und Werkzeuge (2018) Graffiti Now – Ästhetik des Illegalen (2019) Gegenwartsbefreiung Malerei – Tendenzen im 21. Jahrhundert (2020) Kunst = Spiel! Kindliches und Spielerisches als Motor der Kunst (2021)
Außerdem schreibt sie regelmäßig Essays und führt Interviews für Kunstforum International, letztere mit Katharina Grosse, Hans Ulrich Obrist, André Butzer, Martin Eder, Jonathan Meese, Gelitin, Olafur Eliasson oder Karla Black.
Als freie Kunstkritikerin schreibt sie für Die Zeit, art – Das Kunstmagazin, Monopol Online, mare die Zeitschrift der Meere, Kunstzeitung und Spiegel Online. Außerdem verfasst sie Katalog- und Ausstellungstexte für Galerien und Museen. Ihre Schwerpunkte sind Malerei, politische Kunst, Graffiti und Kunstaktionen.
Kuratorische Tätigkeit Gemeinsam mit Christoph Platz-Gallus kuratierte Kikol die Gruppenausstellung Under the Milky Way. Abstraktion, Autonomie und post-vandalische Tendenzen in der Kunst der Gegenwart (28. März bis 7. Juni 2026) im Kunstverein Hannover. Die Schau untersuchte die Entwicklung von autonomer Malerei im öffentlichen Raum hin zu straßennaher Konzeptkunst.
Veröffentlichungen Nutzt die Kunst aus! Eine Einladung. Über Engagement und Kulturwerkzeuge. Verlag Kettler, Bönen/Westfalen 2023, ISBN 978-3-9874101-4-7. Tollste Kunst – Kindliche Ästhetik in der zeitgenössischen Kunst. transcript Verlag, Bielefeld 2017, ISBN 978-3-8376-3843-1.Buchrezension: Spunk Seipel: Larissa Kikol: Tollste Kunst – Kindliche Ästhetik in der zeitgenössischen Kunst, transcript Verlag 2017, Portal Kunstgeschichte, 19. September 2017Christoph Bannat: Kindliche Gesten, Buchrezension zu Larissa Kikol: Tollste Kunst - Kindliche Ästhetik in der zeitgenössischen Kunst, Transcript Verlag 2017 auf der Website des Textem Verlags, 24. März 2018 Ausstellungskatalog: David Hockney Insights: Reflecting the Tate. DCV, Berlin 2022. Ausstellungskatalog: Mit Ann-Christin Bertrand und Bianca Pedrina (Fotografien): Borrowed Light, C/O das Amerikahaus. Kehrer Verlag, Heidelberg 2016. ISBN 978-3-86828-707-3 Ausstellungskatalog: Mit Raimar Stange: Julian Röder: Glauben und Handeln: Fotografien und Objekte. Städtische Museen Jena, Jena 2020, ISBN 978-3-942176-57-6. Ausstellungskatalog: Mit Johann König: Mona Ardeleanu. Filo: Ausst. Kat. Johann König Galerie.Walther König, Berlin 2022. ISBN 978-3-7533-0158-7. Ausstellungskatalog mit Sasa Bogojev, Heinz-Norbert Jocks und Justine Otto: Justine Otto: New Traditionalists. Dr. Cantz’sche Verlagsgesellschaft, Berlin 2022, ISBN 978-3-96912-086-6. SIGNED: Unterwegs mit der 1UP-Crew und Moses & Taps. Dr. Cantz’sche Verlagsgesellschaft, Berlin 2023, ISBN 978-3-96912-121-4.
Weblinks Persönliche Website von Larissa Kikol
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