mini|Mark Lowry im Jahr 2017 Mark Lowry (* 24. Juni 1958 in Houston, Texas) ist ein US-amerikanischer Sänger aus dem Bereich der Gospelmusik sowie Komiker und Songwriter. Das 1984 von ihm geschriebene Lied Mary, Did You Know?, zu dem Buddy Greene 1991 die Melodie verfasste und das erstmals von seinem Mitsänger bei der Gaither Vocal Band, Michael English, aufgenommen wurde, hat sich zu einem etablierten Weihnachtslied entwickelt, das von zahlreichen Künstlern gecovert wurde.Mary, Did You Know? (englisch; abgerufen am 17. Juli 2022) Zu den bekanntesten Interpreten des Liedes gehören Kenny Rogers,Kenny Rogers: Christmas Live! bei Discogs Dolly PartonDolly Parton: A Holly Dolly Christmas bei Discogs und Angelo Kelly & Family.Angelo Kelly & Family: Mary Did You Know bei hitparade.ch
Leben Lowry trat als Kind häufig in lokalen Theateraufführungen seiner Heimatstadt Houston auf und schloss sich während seines Wirtschaftsstudiums an der Liberty University einer evangelistischen Theatergruppe an. Durch sein komödiantisches Talent zog er bei Auftritten meist die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich, widmete sich schließlich ganz der Comedy und trat als komödiantenhaft singender Solokünstler auf.
Es war vor allem sein Humor, der ihm die Aufmerksamkeit von Bill Gaither einbrachte,Ace McKay: Ear 2 Ear: Mark Lowry brings music, humor to Decatur Baptist Church (englisch; Artikel vom 13. Januar 2011) der ihn 1988 einlud, als Nachfolger für den ausgeschiedenen Gary McSpadden als Bariton bei der von ihm gegründeten Gaither Vocal Band zu singen.
Nach 13-jähriger Zugehörigkeit trennte Lowry sich 2001 von der Gruppe, um sich verstärkt anderen Projekten zu widmen und kehrte 2009 gemeinsam mit den früheren Mitgliedern Michael English und David Phelps auf Wunsch des Bandgründers Bill Gaither in die Gruppe zurück,John Curtis: Comedian Mark Lowry still spreading message that ‘God loves people’ (englisch; abgerufen am 17. Juli 2022) wodurch das ehemalige Quartett mit den verbliebenen Mitgliedern Bill Gaither und Wes Hampton zu einem Quintett umgestaltet wurde. In seiner zweiten Etappe mit der Gaither Vocal Band blieb Lowry bis 2014.
Diskografie Alben Folgende Musik- und Comedyalben brachte Mark Lowry heraus: 1989: For The First Time on the Planet Earth 1991: This Is the Life 1992: The Last Word 1994: Mouth in Motion 1996: Remotely Controlled 1998: But Seriously 2001: Mark Lowry on Broadway 2003: Some Things Never Change 2004: Mary, Did You Know? 2005: Goes to Hollywood 2006: Be the Miracle 2007: I Love to Tell the Story 2009: Life Gets Loud 2011: Unplugged and Unplanned 2012: Whatcha Need: Live in Nashville (auch als DVD) 2013: Unforgettable Classics 2015: How We Love 2016: Dogs Go to Heaven 2017: What‘s Not to Love?
Auszeichnungen für Musikverkäufe Goldene Schallplatte
1995: für das Videoalbum Mouth in Motion 1995: für das Videoalbum The Last Word 1996: für das Videoalbum Remotely Controlled 2006: für das Videoalbum Best Of Mark Lowry and Bill Gaither, Vol. 1 2006: für das Videoalbum Best Of Mark Lowry and Bill Gaither, Vol. 2 2006: für das Videoalbum Mark Lowry Goes to Hollywood
Platin-Schallplatte
2002: für das Videoalbum Mark Lowry on Broadway
Weblinks
Mark Lowry bei allmusic.com (englisch; abgerufen am 17. Juli 2022) Mark Lowry (3) bei Discogs
Einzelnachweise
Kategorie:Gospel-Musiker Kategorie:Bariton Kategorie:Komiker Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren 1958 Kategorie:Mann