Das Amt Greven war von 1844 bis 1954 ein Amt im Landkreis Münster in der Provinz Westfalen und in Nordrhein-Westfalen.

Geschichte Im Rahmen der Einführung der Landgemeindeordnung für die Provinz Westfalen wurde 1844 im Landkreis Münster aus der Bürgermeisterei Greven das Amt Greven gebildet. Dem Amt gehörten zunächst drei Gemeinden an, das Dorf Greven, die Außengemeinde Greven sowie die Gemeinde Gimbte.

Bereits wenige Jahre später wurde nicht mehr zwischen Dorf und Außengemeinde Greven unterschieden. Zwischen 1851 und 1856 wurden die Ämter in Westfalen gemäß der kurzlebigen Gemeinde-Ordnung für den Preußischen Staat von 1850 als Sammtgemeinden bezeichnet.

Am 1. Oktober 1894 wurde die Gemeinde Greven in die drei Gemeinden Greven-Dorf, Greven links der Ems und Greven rechts der Ems aufgeteilt.Die Wiedervereinigung der Grevener Gemeinden 1952, Stadtarchiv Greven

Am 28. Januar 1950 erhielt die Gemeinde Greven-Dorf das Stadtrecht und am 10. August 1952 wurden die beiden Gemeinden Greven links der Ems und Greven rechts der Ems in die Stadt Greven eingegliedert.

In der Folge dieser Ereignisse wurde das Amt Greven am 15. Mai 1954 aufgelöst und eine Verwaltungsgemeinschaft zwischen der Stadt Greven und der Gemeinde Gimbte gebildet.Webseite der Stadt Greven: Auflösungsdatum des Amtes Greven

Das Wappen geht auf Martin von Tours zurück.Wappenkunde Amt Greven auf greven.de, abgerufen am 3. Mai 2023

Einwohnerentwicklung Jahr Einwohner Quelle 1858 4.922 Statistische Nachrichten über den Regierungs-Bezirk Münster, 1860 1871 5.242 Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Westfalen 1871 1885 5.990 Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen 1885 1910 9.179 1925 10.577 1939 15.846 1950 19.804

Literatur Joseph Prinz: Greven an der Ems. Die Geschichte der Stadt und des Amtes Greven. Stadt Greven, Greven 1950.

Einzelnachweise

Greven Kategorie:Geschichte (Kreis Steinfurt) Kategorie:Greven Greven Kategorie:Aufgelöst 1954