Beat Herport (getauft am 13. Oktober 1629 in Bern; † 1690 oder 1691) war ein Schweizer Glaser und Glasmaler.

Leben Beat Herport war ein Sohn des Glasers Hans Wilhelm Herport, der in der Straße Beim Totentanz ansässig war. Herport fertigte nachweislich 1671 Scheiben für die Kirche von Ringgenberg BE (3) und 1673 für die Kirche Gsteig bei Interlaken (5) sowie sieben Scheiben für die Kirche von Beatenberg, zu der er zusätzlich auch Glaserarbeiten ausführte und sechs Fenster mit Butzenscheiben lieferte. Herport war einer der Empfänger des Briefs über die 10. Erneuerung der „Glaserfreiheiten“ vom 20. Juli 1670 und gehörte der Zunft zu Obergerbern an.Heinrich Türler: Herport, Beat. In: Carl Brun: Schweizerisches Künstler-Lexikon. Band 4: Supplement: A–Z. Verlag von Huber & Co., Frauenfeld 1917, S. 213–214 ().

In der Sammlung Lord Sudeleys in Toddington Castle, aus der Teile 1911 auf einer Auktion in München ihren Besitzer wechselten, befand sich eine Wappenscheibe des Johann von Bonstetten, Mitherr zu Vaumarcus (ein Sohn Ulrichs von Bonstetten [1548–1607]), die Herport abgefertigt hatte.

Literatur

Heinrich Türler: Herport, Beat. In: Carl Brun: Schweizerisches Künstler-Lexikon. Band 4: Supplement: A–Z. Verlag von Huber & Co., Frauenfeld 1917, S. 213–214 ().

Einzelnachweise

Kategorie:Glasmaler (Schweiz) Kategorie:Schweizer Kategorie:Geboren 1629 Kategorie:Gestorben im 17. Jahrhundert Kategorie:Mann