mini|hochkant|St. Johannes der Täufer (Ludwag) Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Johannes der Täufer steht in Ludwag, einem Gemeindeteil der Stadt Scheßlitz im oberfränkischen Landkreis Bamberg (Bayern). Das denkmalgeschützte Bauwerk hat einen Chorturm aus dem 15. Jahrhundert mit einem romanischen Kern. Die Pfarrei gehört zum Seelsorgebereich Gügel im Dekanat Bamberg des Erzbistums Bamberg.

Beschreibung Der Chorturm der Saalkirche ist im Kern romanischen Ursprungs und wurde wohl im 13. Jahrhundert als Wehrturm anstelle einer Kapelle errichtet. In den Jahren 1670/71 wurde das Kirchenschiff vergrößert und 1737 wurde die Eigenständigkeit der Pfarrei Ludwag bestätigt, die ursprünglich zu Scheßlitz gehörte.

Der Kirchturm ist mit einem schiefergedeckten, achtseitigen Helm bedeckt, der an den Ecken von kleinen Türmchen flankiert wird. 1923/1924 wurde nach einem Abbruch des alten Kirchenschiffes das mit einem Walmdach bedeckte Langhaus nach einem Entwurf von Michael Kurz errichtet. Der Chorturm wurde durch einen Gebäudetrakt einbezogen. Am 12. Oktober 1924 weihte der Bamberger Erzbischof Jacobus von Hauck das Gotteshaus ein. Die Kirchenausstattung stammt vom Vorgängerbau. Den Hochaltar hat Friedrich Theiler 1814 und die Seitenaltäre bereits früher geschaffen. Das Altarretabel des linken Seitenaltars malte Joseph Scheubel II.

Literatur

Weblinks

St. Johannes der Täufer , Akten-Nummer D-4-71-185-167

Johannes Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Bamberg Kategorie:Pfarrkirche des Erzbistums Bamberg Kategorie:Erbaut in den 1920er Jahren Kategorie:Saalkirche in Bayern Kategorie:Chorturmkirche Kategorie:Johannes-der-Täufer-Kirche Kategorie:Kirchengebäude in Europa Kategorie:Sakralbau in Scheßlitz