The Imperials sind eine US-amerikanische Gesangsgruppe aus dem Bereich der Gospelmusik, die bis zum Ausstieg von Joe Moscheo im Jahr 1975 als Quintett und danach meistens als Quartett agierte. Internationale Bekanntheit erlangte die im Dezember 1963 von Jake Hess gegründete Formation vor allem durch ihre Zusammenarbeit mit Elvis Presley. 1998 wurden die Imperials in die Gospel Music Hall of Fame aufgenommen.David Adams: Joe Moscheo Remembers Elvis Presley (englisch; Artikel vom 22. Oktober 2019)
Geschichte Am 7. Dezember 1963 trennte sich Leadsänger Jake Hess vom Statesmen Quartet, um eine eigene Formation ins Leben zu rufen, die er gemeinsam mit dem Pianisten Henry Slaughter zusammenstellte. Nachdem er die Erlaubnis von Marion Snider erhalten hatte, die Gruppe in Anlehnung an dessen ehemaliges Imperial Quartett benennen zu dürfen, waren Jake Hess and the Imperials, wie die Gruppe sich anfangs nannte, geboren.SG History 101 - The Imperials (englisch; Artikel vom 30. Juni 2003)
1966 verließen die Gründungsmitglieder Sherrill Nielsen und Henry Slaughter die Gruppe und wurden durch Jim Murray bzw. Joe Moscheo ersetzt. Im selben Jahr leisteten die Imperials auch einen Beitrag an der Entstehung von Presleys Album How Great Thou Art, das 1967 erschien. Später waren sie auch an Presleys nächstem Gospel-Album He Touched Me beteiligt und begleiteten den „King of Rock ’n’ Roll“ von 1969 bis 1972 auf seinen Konzerttourneen. Zu dieser Zeit war Jake Hess bereits nicht mehr dabei, nachdem er die von ihm gegründete Formation 1967 aus gesundheitlichen Gründen verlassen hatte.Jake Hess Biography (englisch; Artikel aus dem Jahr 2004)
Durch die Aufnahme von Sherman Andrus im Jahr 1972 wurden die Imperials die erste interrassische Gruppe christlicher Musik in den Vereinigten Staaten.The Classic Imperials: Our History auf der offiziellen Website (englisch; abgerufen am 9. Juli 2022)
Als das Gründungsmitglied Armond Morales 1991 seine Schwester Pam in die Gruppe holte, war sie die bis heute einzige Frau der Formation. Sie blieb nur wenige Jahre in der Gruppe und starb 2005 bei einem Autounfall.Pam Morales Biography auf der offiziellen Website (englisch; abgerufen am 9. Juli 2022)
Alben Die Alben der Gruppe in chronologischer Reihenfolge:The Classic Imperials: Discography auf der offiziellen Website (englisch; abgerufen am 9. Juli 2022)
1964: The Illustrious Imperials 1964: Jake Hess and the Imperials 1964: Fireside Hymns by the Imperials 1964: Blends and Rhythms 1965: The Happy Sounds of Jake Hess and the Imperials 1965: Talent Times Five 1965: Slightly Regal 1965: Slaughter Writes, Imperials Sing 1965: He Was A Preachin Man 1966: Sing Their Favorite Hymns 1966: Inspirational Classics 1967: To Sing Is The Thing 1968: Now 1968: New Dimensions 1969: Love Is The Thing 1970: Time To Get It Together 1970: Gospel's Alive And Well! 1972: Imperials 1973: Imperials Live (Doppelalbum) 1974: Follow The Man With The Music 1975: No shortage 1976: Just Because 1977: The Lost Album 1977: Sail On 1978: Imperials Live (Baylor University) 1978: Heed The Call 1979: One More Song For You 1980: Priority 1980: Christmas with the Imperials 1982: Stand By The Power 1983: Side By Side 1984: Sing The Classics 1985: Let The Wind Blow 1987: This Year’s Model 1988: Free The Fire 1990: Love Still Changing Hearts 1991: Big God 1992: Stir It Up 2012: Still Standing
Die Mitglieder der Imperials Die nachstehende Auflistung der Mitglieder erfolgt in chronologischer Reihenfolge nach dem Jahr des Eintritts und innerhalb desselben Jahres in alphabetischer Reihenfolge des jeweiligen Familiennamens:
Jake Hess (1963–1967) Armond Morales (1963–2018; zwischen 2003 und 2010 bei den „Classic Imperials“) Sherrill Nielsen (1963–1966) Henry Slaughter (1963–1966) Gary McSpadden (1963–1971) Joe Moscheo (1966–1975 sowie 2003–2006 bei den „Classic Imperials“) Jim Murray (1966–1986 sowie 2003–2005 bei den „Classic Imperials“) Terry Blackwood (1967–1976 sowie 2003–2006 bei den „Classic Imperials“) Larry Gatlin (1971) Greg Gordon (1971–1972) Sherman Andrus (1972–1976 sowie 2003–2006 bei den „Classic Imperials“) Russ Taff (1976–1981) David Will (1976–1999 sowie 2006–2010 bei den „Classic Imperials“) Paul Smith (1981–1985 sowie erneut seit 2010) Danny Ward (1985–1986) Jimmie Lee Sloas (1986–1989) David Robertson (1989–1990) Jason Beddoe (1990) Jonathan Hildreth (1990–1993) Pam Morales (1991–1993) Mark Addock (1993) Brian Comeaux (1993) Bill Morris (1993) Peter Pankratz (1993) Steven Ferguson (1994–1999) Jeff Walker (1994–1996) Steve Shapiro (1996–1998) Barry Weeks (1998–1999) Jason Hallcox (1999–2000) Jeremie Hudson (1999–2008) Jason Morales (1999–2010) Richie Crook (2000–2002) Shannon Smith (2002–2008) Ian Owens (2003–2010) Scott Allen (2008–2010) Perry Jones (2008–2010) Rick Evans (seit 2010 sowie 2006–2010 bei den „Classic Imperials“) Paul Smith (2010–2017, seit 2019) Dave Will (2010–2017 sowie 2006–2010 bei den „Classic Imperials“) Robbie Hiner (2018 sowie 2006–2010 bei den „Classic Imperials“) Lonnie Ott (seit 2018) Michael Schlee (seit 2019) Ron Hemby (seit 2021)
Auszeichnungen und Nominierungen Gewinner des Grammys für „Best Gospel Performance“:The Imperials: Awards in der Internet Movie Database GMA Dove Award 1969: Male Group of the Year Nominierung: GMA Dove Award 1970: Male Group of the Year. 1976 für No Shortage 1978 für Sail On 1980 für Heed The Call 1982 für Priority
Einzelnachweise
Weblinks
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