Heinrich Friedrich von Meibom (* 26. Dezember 1784 in Thune; † 8. April 1874 in Kassel) war ein kurhessischer Generalmajor.

Leben Er war der Sohn des gleichnamigen mecklenburgischen Hofkammerrates Heinrich von Meibom (1753–1810) und dessen Ehefrau Elisabeth, geborene Schaller (1763–1847).

Meibom schlug eine Offizierslaufbahn in der Kurhessischen Armee ein, nahm an den Befreiungskriegen teil und wurde als Major im Regiment Kurprinz am 14. Februar 1816 mit dem Orden vom Eisernen Helm ausgezeichnet.Kurfürstlich Hessisches Hof- und Staats-Handbuch auf das Jahr 1847. Verlag des reformierten Waisenhauses, Kassel 1847, S. 31. Später leitete er die Abteilung für die allgemeinen Armee-Angelegenheiten im Kriegsministerium in Kassel, erhielt am 20. Oktober 1836 das Kommandeurkreuz II. Klasse des Hausordens vom Goldenen LöwenKurfürstlich Hessisches Hof- und Staats-Handbuch auf das Jahr 1847. Verlag des reformierten Waisenhauses, Kassel 1847, S. 20. und wurde im Jahr darauf Kommandeur des Kadetten-Korps. In dieser Eigenschaft stieg Meibom zum Generalmajor auf und trat 1847 in den Ruhestand.Karl-Hermann Freiherr von Brand, Helmut Eckert: Kadetten. Aus 300 Jahren deutscher Kadettenkorps. Band I, Schild-Verlag, München 1881, S. 422.

Aus seiner am 30. Juli 1813 in Marburg geschlossenen Ehe mit Susette Ries (1786–1862) ging der Sohn Viktor (1821–1892) und die Tochter Luise (* 1823) hervor.

Literatur Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briedadeligen Häuser. 1907. Erster Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1906, S. 517.

Einzelnachweise

Kategorie:Generalmajor (Hessen-Kassel) Kategorie:Ritter des Ordens vom Eisernen Helm Kategorie:Kommandeur II. Klasse des Hausordens vom Goldenen Löwen Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Offizier) Heinrich Kategorie:Adliger Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1784 Kategorie:Gestorben 1874 Kategorie:Mann