Oskar Putz (* 23. April 1940 in Salzburg)Wiener Secession: die Mitglieder der Wiener Secession: Malerei, Plastik, Zeichnung, Objekte, Fotos. Ausstellungskatalog, Wien 1979, S. 177. ist ein österreichischer Maler, Grafiker, Designer und Professor. mini|Temporäre Kunsthalle, Wien
Werdegang Oskar Putz studierte von 1962 bis 1967 Malerei an der Akademie der bildenden Künste Wien und war von 1973 bis 1985 wissenschaftlicher Assistent am Institut für Künstlerische Gestaltung an der Technischen Universität Wien. Von 1987 bis 2000 war er Professor für Typografie und Farbgestaltung an der Höheren Grafischen Lehr- und Versuchsanstalt Wien. mini|Forellenwegsiedlung, Salzburg mini|Diefenbachgasse 30, Wien
Werk Oskar Putz ist ein Vertreter der konkreten Malerei. Während er diesen Stil zunächst im klassischen Sinn umsetzte, konzentriert sich sein neueres Werk auf die Wirkung der Farbfelder, während die Exaktheit der Konstruktion keine so große Rolle mehr spielt. Werke von ihm befinden sich unter anderem in der Sammlung des BelvedereOskar Putz. In: sammlung.belvedere.at. Abgerufen am 23. Juli 2022. und des Museums Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien.Oskar Putz. In: mumok.at. Abgerufen am 23. Juli 2022.
Neben seinen bildnerischen Werken trug er die Farbgestaltung zu vielen architektonischen Projekten bei. Eine Reihe seiner Arbeiten sind im öffentlichen Raum in Wien und Niederösterreich zu finden.
Eine Auswahl von Putz’ Objekten wurden fotografisch von Margherita Spiluttini dokumentiert.
Farbgestaltung Bauwerke von Adolf Krischanitz:
1986–1988: Haus, Salmannsdorf 1987–1988: Traisenpavillon, St. Pölten 1986–1990: Forellenwegsiedlung, Salzburg 1990: Haus, Pötzleinsdorf 1991–1992: Temporäre Kunsthalle, Wien 1991–1994: Innenausbau Hauptpost, Fleischmarkt Wien (Mitarbeiter: Markus Grob) 1992–1995: Wohnhaus Engilgasse, Wien 1995: Österreichpavillon auf der Frankfurter Buchmesse
Farbgestaltung Bauwerke Rüdiger Lainer:
1991–1995: Hauptschule Absberggasse, Wien 2001: Hollywood Megaplex Kinocenter, Wien 2001–2005: Wirtschaftskammer Niederösterreich, St. Pölten 2006–2008: Wohnanlage Buchengasse, Wien
Farbgestaltung Bauwerke weiterer Architekten:
1986: Kix-Bar, Wien 1989–1990: Diefenbachgasse 30, Wien (Architekt: Peter Zauchenberger) 1987–1992: Siedlung Pilotengasse, Wien (Architekt: Adolf Krischanitz und Steidle + Jungbauer) 1991–1993: Kapelle im Landespensionistenheim, Waidhofen an der Ybbs 1997: Wandmalerei im Landhaus St. Pölten 2002–2003: Haus, Mühlau (Architekt: Andreas Burghardt)
Farbgestaltung Mobiliar von Adolf Krischanitz:
1986: Kleiner Fauteuil, Dorotheum 1989: Umkehrtisch, Dorotheum
Bildnerische Werke:
Konstruktion, 1970, Acryl auf Leinwand, 140 × 140 cm, Signatur auf Keilrahmen: „Oskar Putz 1970“, Belvedere Diptychon, 1977, Lack auf Spanplatte, 100 × 200 × 4 cm, Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien (mumok) Ohne Titel, 1980, Lack auf Hartfaserplatte, 100 × 100 × 4 cm, mumok Ohne Titel, 1984, Acryl auf Leinwand, 150 × 150 cm, mumok
Ausstellungen (Auswahl) 1979: Die Mitglieder der Wiener Secession: Malerei, Plastik, Zeichnung, Objekte, Fotos (mit Katalog) 1986: Galerie Lang Wien 2009: Bilder und Farbkonzepte von Oskar Putz, Wiener Künstlerhaus, im Rahmen des Kunstprojekts „Serendipity“ (mit Katalog, ISBN 978-3-9502272-4-6)
Weblinks
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Einzelnachweise
Kategorie:Künstler der Konkreten Kunst Kategorie:Maler (Wien) Kategorie:Person (Technische Universität Wien) Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1940 Kategorie:Mann