Der Vatikanische Heliport () ist der Hubschrauberlandeplatz der Vatikanstadt.

Geschichte Der Heliport wurde 1976 in Betrieb genommen. Den Auftrag für dessen Bau hatte Paul VI. gegeben, um den Papst und Staatsgäste des Heiligen Stuhls zu transportieren, ohne den Straßenverkehr zu behindern. Die Päpste wurden während der Sommermonate von diesem Heliport aus in die rund 25 km entfernte päpstliche Sommerresidenz in Castel Gandolfo am Albaner See geflogen und konnten durch diese Verbindung auch die Amtsgeschäfte in der Vatikanstadt regelmäßig beaufsichtigen. Es kam immer wieder zu langen, bis zu ein paar Stunden andauernden Straßensperren, wenn der Papst per Automobil durch Rom nach Castel Gandolfo fuhr. Dies sorgte für Ärger in der römischen Bevölkerung.

Johannes Paul II. ließ 1978 eine Bronzestatue der Schwarzen Madonna von Częstochowa am Heliport aufstellen.

Lage und Nutzung mini|Übersichtskarte Vatikanstadt|links Der Heliport befindet sich im Südwesten der Vatikanstadt, im Bereich der westlichsten Bastion der vatikanischen Mauer, sonst grenzt er an die vatikanischen Gärten. Er dient zur Anbindung des Vatikans an die internationalen Flughäfen Rom-Ciampino und Rom-Fiumicino sowie insbesondere für Pastoralreisen in Italien. Die Flüge nach Castel Gandolfo, wo sich ein zweiter päpstlicher Heliport befindet (), wurden sehr selten nachdem Papst Franziskus die Sommerresidenz zu einem Museum umfunktionieren ließ. Seit 2015 kann der Vatikanische Heliport von Rettungshubschraubern angeflogen werden, um Notfallpatienten schneller zu einer benachbarten Kinderklinik zu transportieren.

Weblinks

Informationen auf der Website des Vatikans (Seite 2) Vatikanischer Heliport auf forgottenairfields.com Abkommen zur Nutzung des Heliports durch Rettungshubschrauber

Kategorie:Heliport Kategorie:Verkehrsbauwerk in der Vatikanstadt Kategorie:Erbaut in den 1970er Jahren Kategorie:Flugplatz in Europa Kategorie:Luftverkehr (Vatikanstadt)